Wegen Iran-Krieg: Tennisprofis sitzen in Dubai fest
Aufgrund des Irankriegs kommt es aktuell zu Durcheinander im Flugverkehr. Unter anderem ist Dubai lahmgelegt.
von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet:
01.03.2026, 19:18 Uhr

Der Iran hat mit Angriffen auch Flughäfen vieler Urlaubsziele auf der Arabischen Halbinsel attackiert - unter anderem in Bahrain und Abu Dhabi. Auch in Dubai wurden Menschen verletzt. Dubai, das weltgrößte internationale Drehkreuz, war zeitweise komplett gesperrt.
Unter den Betroffenen: auch die Beteiligten am Tenniszirkus. In Dubai ist gerade das ATP-500er-Turnier zu Ende gegangen.
Die Tennisreporterin Reem Abulleil berichtete hierbei in den sozialen Medien, dass Spieler - unter anderem Halbfinalist Andrey Rublev, Finalist Tallon Griekspoor und Turniersieger Daniil Medvedev - immer noch in Dubai weilen, mit ihrem Anhang, Offiziellen und Journalisten. Das Turnier war bereits am Samstag zu Ende gegangen. Die Turnierverantwortlichen hätten allerdings die Übernachtungsmöglichkeiten im Hotel bis zum 4. März verlängert. Trotz Raketen- und Dronenflügen sei man zumindest aktuell sicher.
Die Schließung des Flughafens sei zeitweise verlängert worden, aktuell bis Montagnachmittag.
Medvedev muss eigentlich nach Indian Wells
Daniil Medvedev, der am Samstag den Turniersieg ohne Match eingeheimst hatte (Griekspoor konnte wegen einer Oberschenkelverletzung nicht antreten), gab sich zumindest gelassen.
Für die meisten Profis steht aktuell der Weg in die USA an, wo in der kommenden Woche mit dem Turnier in Indian Wells das erste Masters-Event des Jahres startet.
