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"Werde meine Meinung nicht ändern": Serbiens Präsident bleibt im Streit mit Djokovic stur

Der serbische Präsident Aleksandar Vucic will sich auch von der derzeit grassierenden neuen Euphoriewelle rund um Novak Djokovic nicht beeinflussen lassen.

von Clemens Engert
zuletzt bearbeitet: 03.02.2026, 13:53 Uhr

© Getty Images
Novak Djokovic ist in seiner Heimat ein Volksheld.

Djokovic hatte im Vorjahr die Studentenproteste in seiner Heimat unterstützt und sich damit von Vucic distanziert. Vor einigen Monaten verließ der 24-fache Grand Slam-Champion dann seine Heimat und ließ sich in Athen nieder.

Obwohl der 38-Jährige nach seinem Finaleinzug bei den Australian Open derzeit in Serbien wieder in aller Munde ist, will der serbische Präsident im Streit mit dem Tennisstar nicht nachgeben. "Ich habe ihm [Djokovic] meine Meinung bereits gesagt, möchte sie aber angesichts der aktuellen Lage noch deutlicher aussprechen. Ich werde meine Meinung durch keinen Star aus Sport, Film oder Unterhaltung ändern“, wird Vucic im serbischen Medium "Sportklub" zitiert.

Anerkennung für sportliche Leistung

Trotz der angespannten persönlichen Beziehung zollt das Staatsoberhaupt Djokovic für seine Leistungen Respekt. "Ich unterstütze Djokovic im sportlichen Bereich und alle, die die serbische Trikolore tragen, von ganzem Herzen. Er hat über so viele Jahre Unglaubliches geleistet und gegen Sinner einmal mehr bewiesen, dass er der Größte in einer schwierigen und anspruchsvollen Sportart ist", so Vucic.

Ob diese anerkennenden Worte gegenüber der sportlichen Leistung reichen, um Djokovic zurück nach Serbien zu locken, ist allerdings mehr als fraglich.

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von Clemens Engert

Dienstag
03.02.2026, 15:10 Uhr
zuletzt bearbeitet: 03.02.2026, 13:53 Uhr

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