Wildcard für die Australian Open? Stan Wawrinka nimmt es, wie es kommt
Wenn Stan Wawrinka bei den Australian Open 2026 an den Start gehen sollte, dann ginge das nur mittels einer Wildcard. Bislang hat der Schweizer nichts in diese Richtung gehört.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
06.01.2026, 16:20 Uhr

Stan Wawrnka dreht bekanntlich gerade seine große Abschiedsrunde im Tenniszirkus, der Anfang ist ihm dabei mit den beiden Marathonpartien gegen Arthur Rinderknech und Flavio Cobolli beim United Cup so ausführlich geraten, dass man meinen könnte, Stan möchte jede Minute auskosten.
Noch ist Stan also an der Seite von Belinda Bencic im Dienste der Schweiz unterwegs, kommende Woche macht er dann rüber nach Neuseeland. Und danach? Da stehen die Australian Open an. Bei denen, um es mit den Worten von Angelique Kerber zu sagen, auch für Stan Wawrinka alles begonnen hat. 2014 wars, da besiegte Wawrinka auf dem Weg ins Endspiel in einem Instant Classic Novak Djokovic, im Finale setzte er sich gegen Rafael Nadal durch.
Kyrgios als “Konkurrent” von Wawrinka
Der einzige Weg in das 128er-Raster von Melbourne ist allerdings eine Wildcard von Tennis Australia. Und aus dieser Ecke hat Wawrinka noch nichts gehört. „Ich weiß es tatsächlich nicht“, erklärte der Routinier am Rande des United Cup. „Ich gehe es Woche für Woche an. Wenn es gute Nachrichten gibt, und ich hier oder in Auckland spielen darf, bin ich sehr happy. Wenn ich keine guten Nachrichten bekomme, ist dennoch alles gut. Dann spiele ich einfach das nächste Turnier.“
Einer der Mitstreiter von Wawrinka im „Kampf“ um einen Fixplatz im Tableau der Australian Open 2026 ist ja Nick Kyrgios. Der hat sich am heutigen Dienstag auch mal wieder im Einzel in Brisbane versucht, mit überschaubarem Erfolg: Kyrgios unterlag Aleksandar Kovacevic mit 3:6 und 4:6. Ob der Australier körperlich überhaupt in der Lage ist, ein Best-of-Five-Match zu bestreiten und sogar zu gewinnen, muss ernsthaft bezweifelt werden.
Stan Wawrinka dagegen ist fit wie der sprichwörtliche Turnschuh. Wird aber sicherlich nichts dagegen einzuwenden gehabt haben, dass er nach den beiden bisherigen Matches 2026 eine kleine Pause zum Durchschnaufen bekommen hat.
