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Wilmink siegt erstmals auf 500er-Ebene und Rybak mit Saisonbestleistung

US Boy Lenny Wilmink hat sich erstmals auf HTT 500er-Ebene durchgesetzt, und die 27. Auflage des Sep...

von Claus Lippert
zuletzt bearbeitet: 21.10.2020, 15:18 Uhr

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US Boy Lenny Wilmink hat sich erstmals auf HTT 500er-Ebene durchgesetzt, und die 27. Auflage des September HTT 500 Turniers im UTC La Ville gewonnen. Der 17jährige hielt am Dienstag Abend im Teenager-Finale des 120. HTT Saisonturniers den gleichaltrigen Elias Steinbichl in Schach, und fixierte in einer Stunde und 17 Minuten mit 6:2 und 6:4 seinen insgesamt zweiten HTT Karriere-Titel. Mit dem ersten amerikanischen Turniersieg seit Juni 2018 schob sich Wilmink in der am gestrigen Abend neu erschienenen Ausgabe der HTT Computer-Rangliste zudem erstmals unter die Top 15, während der unterlegene Steinbichl nach einer unterdurchschnittlichen Finalleistung die große Chance verpasste, den Topstars der Szene im Kampf um einen der acht begehrten Startplätze für die HTT Finals Ende November im UTC La Ville gefährlich nahe zu rücken. Für hobbytennistour.at berichtet C.L

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Wilmink und Steinbichl sorgen für 45igstes rein internationales HTT Finale

Jungstar Lenny Wilmink hat am Dienstag Abend seiner unfreiwilligen Silberteller-Sammlung ein Ende gesetzt, und nach drei Finalniederlagen endlich den erhofften zweiten Turniersieg seiner noch jungen Karriere erobert. Im Finalduell zweier 17jähriger gelang US Boy Lenny Wilmink im dritten Saison-Treffen 2020 mit dem unter schwedischer Flagge spielenden Elias Steinbichl der erste volle Erfolg, mit dem er auch erstmals in seiner Karriere die 2000 Punkte Marke auf der Hobby-Tennis-Tour knackte. Die 27. Auflage des September HTT 500 Turniers, die aufgrund der Corona-Pandemie heuer erstmals als Indoor-Event über die Bühne ging, wurde also im Finale zur reinen Angelegenheit der aufstrebenden HTT Jugend. Der an Nummer 1 gesetzte Elias Steinbichl und US-Jungstar Lenny Wilmink sorgten mit dem 45. rein internationalen Endspiel der HTT Geschichte für einen Hauch von großer weiter Tenniswelt in der Halle des gastgebenden UTC La Ville, und für ein völlig neues Bild beim September HTT 500 Turnier. Denn traditionell ist das mit 500 Punkten dotierte Event am Altmannsdorfer Ast die letzte große Outdoor-Veranstaltung auf Sand im Kalender der HTT. 2020 ist aufgrund Covid19 aber alles anders, und so wurde aus dem Sandplatz-Finale quasi das erste große Hallenturnier der auf wackeligen Beinen stehenden Indoor-Saison 2020/2021. Egal ob drinnen oder draußen, das Sepetmber HTT 500 Turnier ist mit einer sich sensationell zu lesenden Siegerliste bestückt. Damian Roman, Renee Glatzl, Christoph Niedhart, Mario Kiss, Fabian Mayrhuber und wie sie alle heißen, seit Dienstag Abend ist auch Lenny Wilmink als 21. Sieger dieses Turniers und als Nachfolger von Felix Sagasser in der Sieger-Gallerie dieses traditionsreichen Turniers verewigt.

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Wilmink und Steinbichl liefern unterdurchschnittliche Finalvorstellung ab

Das Finale an sich war eher nichts für Tennisfeinschmecker und Fans gehobener Tenniskunst. Im Gegenteil: Das Endspiel beim 1.570. Turnier der Open Ära war eher biederes Handwerk zweier HTT Youngsters, die beide weit unter ihren Möglichkeiten agierten, und zusammen von Beginn weg eine unansehnliche Fehlerlawine lostraten. 67 Stück dieser ärgerlichen unforced errors waren es am Ende, für Wilminks Zweisatzsieg gaben schließlich aber ohnehin andere Komponenten den Ausschlag. Da war einmal die höhere Effektivität des US Boys im Vergleich zu seinem schwedischen Widerpart. Wilmink nützte seine Break-Möglichkeiten weitaus konsequenter als Steinbichl, und er servierte um einiges besser als sein Gegenüber, was alle Quoten abseits der 9 Doppelfehler Steinbichls bestätigten. Dabei begann die Nummer 1 des Turniers vielversprechender, ging Steinbichl doch mit dem ersten Break des Matches 2:1 in Führung. 5 Games in Serie, darunter drei Breaks sicherten Wilmink allerdings nach 36 Minuten den ersten Satz mit 6:2. Auch im zweiten Durchgang verzeichnete Steinbichl den besseren Start, wieder lag er früh mit Break 2:0 und 3:1 in Führung, und abermals ließ er sich in der Folge die Butter vom Brot nehmen. Das Re-Break Wilminks zum 3:3 leitete die Wende ein, ein weiteres Break – verursacht durch Doppelfehler Nr. 9 beim zweiten Matchball seines Gegners –  brachte dann die entgültige Entscheidung zugunsten Wilminks.

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Sascha Rybak – der neue Star der HTT Challenger Szene mit Titelgewinn beim September-Challenger und einer phantastischen Saisonbestleitung

An der Nebenfront, quasi eine Liga drunter, sorgte am Dienstag Abend Sascha Rybak mit seinem Titelgewinn beim September-Challenger für ein Gleichgewicht der Generationen an diesem Finaltag und für eine bemerkenswerte Saisonbestleistung. Der topgesetzte 48jährige schlug im Finale des 121. HTT Saisonturniers den 31 Jahre jüngeren Moritz Peck glatt und problemlos mit 6:3, 6:1, und holte damit ohne Satzverlust den dritten Titel der bislang mit Abstand besten Saison seiner HTT Karriere, sowie den fünften Turniersieg insgesamt- Und mit diesem Erfolg am Dienstag Abend gingen noch einige wirklich bemerkenswerte Bestleistungen einher. Zunächst einmal kratzt Rybak erstmals in seiner HTT Laufbahn an den Top 200 der HTT Entry-List. Sein aktuelles Karriere-High-Ranking als Nr. 206 basiert auch auf dem bislang wirklich großartig gespielten 2020er-Jahr. Es läuft mehr als rund für den Routinier, der sich auf Challenger-Ebene zum großen Star der Szene entwickelt hat. Alleine heuer hat Rybak 567 Ranglisten-Punkte auf Challenger-Niveau erobert, und damit nicht weniger als drei Turniersiege abgeräumt. Einen Titel-Triplepack im Jahr 2020 haben auf der HTT sonst nur Masters Series 1000 Dominator Bernd Steiner, Russlands Rekordsieger Stanislav Perepelkin und Jungstar Leon Baumgartner-Lemberger geschafft. Noch spektakulärer fällt freilich die Statisik an Einzelsiegen im heurigen Jahr aus. In der Corona-Saison 2020 hat Rybak bereits 37 HTT Single Matches gewonnen, und damit mehr als jeder andere Spieler auf Österreichs größter Breitensport-Tennisserie. Rybal liegt damit sogar vor der Nummer 1 der HTT dem rumäniaschen Ausnahmekönner Damian Roman, der es auf 35 Einzesiege 2020 brachte. Die Top 3 komplettiert übrigens Luca Kiss, der 28 Mal den Platz als Sieger verließ.

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