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Wimbledon: 130 Millionen Euro dank Corona-Versicherung

Während vor allem kleinere Turniere aktuell ums Überleben kämpfen, hatte sich Wimbledon gegen einen Pandemie-Ausbruch versichert - und erhält rund 130 Millionen Euro.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 09.04.2020, 15:23 Uhr

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114 Millionen Britische Pfund (rund 130 Millionen Euro) soll das Traditionsturnier in Großbritannien dank einer Versicherung gegen Pandemien erhalten - das berichten übereinstimmend mehrere britische Medien.

Der All England Club habe nach dem SARS-Ausbruch in 2003 die Versicherung gegen einen Turnier-Ausfall wegen einer Pandemie abgeschlossen. Damit könnte nun immerhin ein Teil der entgangenen Einnahmen von rund 250 Millionen Pfund ausgeglichen werden, heißt es.

"Natürlich sind wir froh, die Versicherung zu haben, und sie hilft auch", so der scheidende Turnierdirektor Richard Lewis. "Aber sie löst nicht alle Probleme. Die Details und die genaue Zahl wird auf Monate wohl noch nicht genau bekannt sein." 2018 hatte Wimbledon angeblich einen Jahresumsatz von 255 Millionen Pfund gemacht.

Nur wenige Sportevents haben Versicherungen gegen Pandemien und Co. abgeschlossen. Grund: der hohe Preis. Zwischen 200.000 und 700.000 Euro koste eine Versicherung für ein ATP-Turnier, hatte Stuttgart-Boss Edwin Weindorfer kürzlich verraten.

In Wimbledon habe man angeblich eine Jahressumme von 1,8 Millionen Euro gezahlt, in den vergangenen 17 Jahren damit rund 31 Millionen Euro.

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09.04.2020, 17:21 Uhr
zuletzt bearbeitet: 09.04.2020, 15:23 Uhr