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Wimbledon 2021: Emma Raducanu - Unschönes Ende einer tollen Erfolgsgeschichte

Die erst 18-jährige Emma Raducanu musste in ihrer Achtelfinalbegegnung gegen Ajla Tomljanovic wegen "Schwierigkeiten beim Atmen" aufgeben. Dennoch schrieb die Britin in Wimbledon eine großartige Erfolgsgeschichte.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 06.07.2021, 07:48 Uhr

Emma Raducanu hatte gegen Ajla Tomljanovic Probleme mit ihrer Atmung
© Getty Images
Emma Raducanu hatte gegen Ajla Tomljanovic Probleme mit ihrer Atmung

Eigentlich hätte es der Tag von Emma Raducanu werden sollen. Die Britin absolvierte ihre Achtelfinalpartie gegen Ajla Tomljanovic auf Court 1 exakt zur Prime Time, aufgrund des Regens fand zudem auf keinem anderen Platz mehr ein Match statt. Es schien also alles angerichtet für das nächste Kapitel der großartigen Erfolgsgeschichte Raducanus.

Doch ihre physische Verfassung machte Raducanu am Manic Monday zum Leidwesen der zahlreichen britischen Fans einen Strich durch die Rechnung. Nach einem Off-Court-Medical-Timeout beim Stand von 4:6 und 0:3 kehrte die 18-Jährige erst gar nicht mehr auf den zweitgrößten Platz der Anlage zurück, Tomljanovic wurde von der Schiedrsichterin über ihren vorzeitigen Viertelfinaleinzug informiert.

Zuvor hatte Raducanu auf dem Platz über Probleme mit ihrer Atmung geklagt, die genaue Ursache für den Auslöser ebenjener blieb am Montag aber ungeklärt. Wegen "Schwierigkeiten beim Atmen" habe die Britin die Partie vorzeitig beendet, hieß es offiziell von Seiten der Organisatoren. Ein zunächst angeküdigtes Statement der Weltranglisten-338. wurde letztlich nicht mehr veröffentlicht, ihre Pressekonferenz hatte die Teeenagerin bereits davor abgesagt.

Raducanu verpasst Duell mit Barty

Bleibt zu hoffen, dass es Raducanu den Umständen entsprechend gut geht. Vor ihrer Aufgabe gegen Tomljanovic hatte die 18-Jährige in Wimbledon nicht nur ihre Landsleute verzückt, auf dem Weg in die Runde der letzten 16 gab sie gegen Vitalia Diatchenko, Marketa Vondrousova und Sorana Cirstea keinen einzigen Satz ab.

Als vorläufiger Höhepunkt dieses Erfolgslaufes hätte im Viertelfinale die Weltranglistenerste Ashleigh Barty gewartet, doch auch nach dem unschönen Ende dürfte Raducanu in einigen Tagen hoffentlich zufrieden auf das Turnier zurückblicken - und bereits Pläne für ein noch besseres Abschneiden im nächsten Jahr schmieden.

Hier das Einzel-Tableau der Frauen

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