Wimbledon 2026: Rybakina im Eiltempo weiter, auch Paolini ohne Satzverlust
Mit einer beeindruckenden Vorstellung löste Elena Rybakina ihre Zweitrunden-Aufgabe in Wimbledon in zwei glatten Sätzen gegen die US-Amerikanerin Caty McNally. Ebenfalls ohne Satzverlust, jedoch mit etwas mehr Mühe, besiegte Jasmine Paolini die Schweizerin Viktorija Golubic.
von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet:
02.07.2026, 21:15 Uhr

Nach ihrem etwas mühevollen Auftakt gegen die Französin Lois Boisson, wo sich die Kasachin einen Satzverlust leistete, sah sich Elena Rybakina in ihrer Zweitrunden-Begegnung in Wimbledon der US-Amerikanerin Caty McNally gegenüber.
Zwar musste die Wimbledon-Siegerin von 2022 in ihrem zweiten Aufschlagspiel zwei Break-Möglichkeiten ihrer 24-jährigen Gegnerin abwehren, dominierte aber danach mit ihren krachenden Aufschlägen und ihren geradlinigen Grundschlägen und schnappte sich mit fünf in Folge gewonnenen Spielen den ersten Durchgang.
Im zweiten Akt packte die 27-jährige Rybakina gleich im ersten Aufschlagspiel ihrer Gegnerin beherzt zu. Bis auf eine abzuwehrende Break-Chance gab sich die Nr. 2 des Turniers bei eigenem Service keine Blöße mehr und besiegelte mit einem weiteren Break zum Abschluss bei ihrem zweiten Matchball den 6:1, 6:2-Erfolg nach 71 Minuten.
In der dritten Runde bekommt es die Weltranglisten-2. mit der Belgierin Elise Mertens zu tun, die gegen die Usbekin Maria Timofeeva einen 2:6, 6:3, 6:0-Comeback-Erfolg feierte.
Paolini beißt sich durch
Deutlich mehr Widerstand erfuhr die Italienerin Jasmine Paolini in ihrer Begegnung gegen die Schweizerin Viktorija Golubic. Dabei erwischte die Finalistin von 2022 einen kleinen Fehlstart und lag sofort mit 0:2 im Hintertreffen, ehe sie sich mit ihrer Laufstärke zurückkämpfen und den ersten Durchgang mit einem dominanten Tiebreak ohne Punktverlust eintüten konnte.
Auch im zweiten Akt ging es trotz einer schnellen 2:0-Führung der 30-jährigen Paolino lange Zeit ausgeglichen zu, wobei das Momentum mehrfach wechselte. Nach dem vorentscheidenden Break im siebten Spiel war ehemalige Nr. 4 der Welt mit ihrem sicheren Spiel aber nicht mehr zu stoppen und fixierte bei eigenem Service mit ihrem zweiten Matchball den 7:6 (0), 6:4.Erfolg nach 1:40 Stunden. In Runde 3 wartet auf die Weltranglisten-17. die Griechin Maria Sakkari, die sich in einem spannenden Finale gegen die Usbekin Kamilla Rakhimova mit 6:3, 0:6, 7:6 (7) behaupten konnte.
Hier das Einzel-Tableau der Damen aus Wimbledon
