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Wimbledon 2026: Andreeva scheitert an Krejcikova, Bencic und Pegula ziehen weiter

Mirra Andreeva ist in der zweiten Runde in Wimbledon ausgeschieden. Gegen die ehemalige Wimbledon-Titelträgerin Barbora Krejcikova unterlag die amtierende French-Open-Siegerin mit 6:4, 5:7 und 4:6. Jessica Pegula und auch Belinda Bencic feierten Siege.

von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet: 01.07.2026, 21:05 Uhr

Mirra Andreeva reiste als frischgebackene Grand-Slam-Siegerin nach London.
© Getty Images
Mirra Andreeva reiste als frischgebackene Grand-Slam-Siegerin nach London.

Mirra Andreeva und Barbora Krejcikova hätten sich für die zweite Runde sicherlich beiderseitig ein einfacheres Los gewünscht. Beiden Spielerinnen wurde vor dem Turnier viel zugetraut. Der Weltranglistenfünften auf Grund des Selbstvertrauens durch den French-Open-Titel vor einigen Wochen. Der Gegnerin aus Tschechin durch ihren bereits errungenen Titel in Wimbledon im Jahr 2024.

Andreeva holte sich nach schwachem Start mit einer kleinen Aufholjagd den ersten Satz. Im zweiten Durchgang gab erneut Krejcikova zunächst den Ton an und glich die Partie nach kurzem Aufbäumen von Andreeva aus. Im dritten Satz schaffte dann Barbora Krejcikova das entscheidende Break zum 4:2.

Krejcikova vergibt zahlreiche Matchbälle

Am Ende wurde es jedoch dramatisch. Barbora Krejcikova schlug zum Match auf, kassierte jedoch nach sechs vergebenen Matchbällen und bereits drei abgewehrten Breakchancen doch das Break. Doch Mirra Andreeva konnte im anschließenden Aufschlagspiel ihre Nerven nicht unter Kontrolle halten und kassierte das Break und damit nach 2:44 Stunden den Matchverlust.

In der dritten Runde wartet nun Landsfrau Nikola Bartunkova. Die 20-Jährige setzte sich im tschechischen Duell in 77 Minuten verdient mit 6:2 und 6:4 durch. Bartunkova besticht in dieser Rasensaison mit guter Form. Die aktuelle Nummer 48 der Weltrangliste erreichte in Birmingham das Endspiel und spielte sich in Berlin als Qualifikantin bis ins Viertelfinale.

Bencic und Pegula mit Zweisatzerfolgen

Belinda Bencic erlebte einen deutlich entspannteren Arbeitstag und feierte in nur 74 Minuten einen deutlichen Erfolg. Gegen die Chinesin Xinyu Wang siegte die Nummer elf der Welt mit 7:5 und 6:0. In der dritten Runde bittet nun Anna Kalinskaya zum Duell, die 6:4, 3:6 und 7:6(8) gegen Diana Perry siegte. Im vergangen Jahr spielte sich die Schweizerin bis ins Halbfinale, scheiterte dort an der amtierenden Titelverteidigerin Iga Swiatek.

Auch Jessica Pegula erreichte am späten Mittwochnachmittag die dritte Runde. Die Weltranglistenvierte hatte gegen Sara Sorribes Tormo aus Spanien im ersten Satz erst im Tiebreak die Führung fixiert und gab im zweiten Durchgang deutlich den Ton an. So stand es am Ende nach 1:30 Stunde Spielzeit 7:6(6) und 6:1. Mit Jessica Bouzas Maneiro wartet nun die nächste Spanierin.

Hier das Einzel-Tableau der Frauen

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von Daniel Hofmann

Mittwoch
01.07.2026, 20:26 Uhr
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