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Wimbledon 2026: Zverev nach Dreisatz-Sieg über Fery im Finale

Alexander Zverev steht erstmals im Wimbledon-Finale. Der Deutsche bezwang den britischen Sensationsmann Arthur Fery souverän mit 7:6 (0), 6:2 und 6:4.

von Clemens Engert
zuletzt bearbeitet: 10.07.2026, 17:03 Uhr

© Getty Images
Alexander Zverev steht zum ersten Mal im Wimbledon-Finale.

Zverev unterliefen in der Anfangsphase zwar einige unerzwungene Fehler, trotzdem holte sich der Hamburger das erste Break des Matches zur 3:1-Führung. Fery ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und konterte mit dem prompten Rebreak. Der Außenseiter hielt im ersten Satz insgesamt sehr gut dagegen - es ging in den Tiebreak. In diesem konnte Fery jedoch sein Niveau nicht ganz halten. Zverev nutzte dies gnadenlos aus und gab keinen einzigen Punkt ab.

Fery überfordert

Der French Open-Sieger nahm den Schwung in den zweiten Satz mit und ging abermals früh mit einem Break in Führung. Im Gegensatz zum ersten Satz konnte der Deutsche das Break bestätigen und nahm gleich darauf dem Lokalmatador ein weiteres Mal den Aufschlag ab. Während Zverev sein Niveau deutlich anhob, wirkte Fery zunehmend überfordert und produzierte viel zu viele leichte Fehler. Möglicherweise spürte der Weltranglisten-114., der dank einer Wildcard am Start war, in dieser Phase auch schon etwas die Strapazen der letzten beiden Turnierwochen.

Satz zwei geriet jedenfalls zu einer klaren Angelegenheit für den Deutschen - am Ende stand ein 6:2 aus Sicht des Favoriten am Scoreboard. Das Publikum, das mit viel Enthusiasmus in das Match gegangen war, war mittlerweile merklich still geworden.

15 Punktgewinne in Folge für Zverev

Allzu viel Stimmung sollte auch im dritten Satz nicht mehr aufkommen, sorgte doch Zverev mit einem Zu-Null-Break zum 3:2 abermals für eine frühe Vorentscheidung. Der Deutsche dominierte in dieser Phase des Matches fast nach Belieben und verzeichnete vom Stand von 1:2 bis zum Stand von 4:2 und 40:0 zwischendurch sogar einmal 15 Punktgewinne in Folge. Fery konnte das Doppelbreak zwar gerade noch abwenden, Zverev ließ bei eigenem Aufschlag jedoch nichts mehr zu und servierte nach einer Spielzeit von zwei Stunden und 14 Minuten zum 6:4 aus.

Im Kampf um seinen zweiten Grand Slam-Titel trifft Zverev am Sonntag auf den Sieger des viel antizipierten Duells zwischen dem Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner und Novak Djokovic. Über eine Errungenschaft darf sich der Hamburger jetzt schon freuen: Er hat nun bei allen vier Grand Slam-Turnieren das Endspiel erreicht.

Hier das Einzel-Tableau in Wimbledon 

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Freitag
10.07.2026, 16:58 Uhr
zuletzt bearbeitet: 10.07.2026, 17:03 Uhr

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