Elena Vesnina – „Wir verdienen, was wir bekommen”

Die Halbfinalistin in Wimbledon bereichert die Preisgeld-Debatte.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 09.07.2016, 17:10 Uhr

LONDON, ENGLAND - JULY 07: Elena Vesnina of Russia reacts during the Ladies Singles Semi Final match against Serena Williams of The United States on day ten of the Wimbledon Lawn Tennis Championships at the All England Lawn Tennis and Croquet Club o...

Elena VesninaundRoger Federerhaben in den letzten Tagen Schecks in genau derselben Höhe erhalten, für ihre Auftritte in den Einzel-Wettbewerben bei den Championships in Wimbledon. Die Russin hat an der Seite von Ekaterina Makarova noch ein paar Pennies mehr auf ihre Habenseite gebracht. Jeweils eine halbe Million Pfund Sterling stand jedenfalls auf diesen beiden (Einzel-)Schecks, für Vesnina der größte Zahltag ihrer Karriere, für den Schweizer „Maestro“ so etwas wie Schmerzensgeld nach seiner Fünfsatz-Niederlage im Halbfinale gegen Milos Raonic.

Vesnina hatte gegen die spätere Siegerin zwei Spiele gewonnen, Federer gegen den Kanadier zwei Sätze, den Verteilungsschlüssel hält die Russin für absolut gerechtfertigt. „Ich glaube, es kommt nicht auf das Ergebnis an“, erklärte Vesnina, die unter anderen die Deutsche Andrea Petkovic aus dem Turnier genommen hatte. „Es ist einfach großartig, dass wir so eine tolle Championesse wie Serena auf der Damen-Seite haben.“

Großer Sport auf beiden Seiten

Das Finale mit Angelique Kerber und Serena Williams hat großen Sport geboten, auch davon abgesehen hat Elena Vesnina viel gutes Tennis in Wimbledon 2016 gesehen. „Wir hatten fantastische Matches im Damenfeld, fantastische Matches bei den Herren, darum geht es doch gar nicht. Frauen sind hart, so viel kann ich sagen. Wir verdienen, was wir bekommen.“

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Samstag
09.07.2016, 17:10 Uhr