Wimbledon: Paolini mit Comeback-Erfolg, Anisimova siegt standesgemäß
Jasmine Paolini hat in der ersten Runde in Wimbledon ein Comeback hingelegt. Gegen Robin Montgomery siegte die Italienerin 0:6, 6:4 und 7:5. Einfacher hatte es Amanda Anisimova mit einem 6:3 und 6:2 gegen Lina Gjorcheska.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
30.06.2026, 14:36 Uhr

Die erste halbe Stunde des Matches gegen Robin Montgomery kann aus Sicht von Jasmine Paolini wohl mit “körperlich anwesend” zusammengefasst werden. Bei der Italienerin lief nicht viel zusammen. Paolini brachte kein Spiel auf das Scoreboard und so stand nach 31 Minuten die verdiente Satzführung für Robin Montgomerey fest.
Das Publikum spürte auf Grund des deutlichen Verlaufs bereits eine anstehende Sensation durch die Qualifikantin aus den USA, die mit Beginn des zweiten Satzes jedoch eine nun stabiler agierende Paolini bespielen musste. Das gelang der 21-Jährigen nur bedingt und so glich die 17. der WTA-Weltrangliste das Match nach zwei Sätzen aus.
Auch dritten Satz hatte Jasmine Paolini viele Probleme mit ihrem eigenen Spiel und geriet zunächst nach einem Aufschlagverlust in Rückstand. Doch der Italienerin gelang der Ausgleich zum 4:4 und damit standen die Zeichen nach einem langen neunten Aufschlagspiel im finalen dritten Spielabschnitt auf Sieg. Die US-Amerikanerin gab sich jedoch nicht geschlagen und so entwickelte sich in den ausstehenden Aufschlagspielen ein intensiver Fight. Am Ende hielten die Nerven bei Montgomery bei 5:6 jedoch icht mehr Stand. Nach 2:22 Stunden gab es also doch noch ein italienisches Happy End. In Runde zwei wartet die Siegerin des heutigen Duells zwischen Victoria Golubic aus der Schweiz und Iryna Shymanovich, die sich erfolgreich die Qualifikationswoche spielte.
Anisimova hat es eilig
Amanda Anisimova feierte hingegen einen ungefährdeten Zweisatzerfolg gegen Qualifikantin Lina Gjorcheska. Die Vorjahresfinalistin benötigte lediglich 61 Minuten für ihr Auftaktmatch und ließ dabei keine einzige Breakchance zu. Die an Nummer sechs gesetzte Anisimova trifft in der zweiten Runde auf Landsfrau Sofia Kenin, die sich parallel mit 7:6(4) und 6:4 gegen Kroatin Petra Marcinko durchsetzen konnte.
Mit Karolina Pliskova siegte eine weitere ehemalige Wimbledon-Finalistin am Dienstagmkttag in zwei Sätzen. Im tschechischen Duell mit Tereza Valentova spielte die 34-jährige Pliskova ihre Rasenerfahrung aus und siegte 6:3 und 6:4. Pliskova steht aktuell auf Platz 73 im WTA-Ranking und steht damit 19 Ränge schlechter als ihre 15 Jahre jüngere Gegnerin. In Runde zwei könnte nun Titelverteidigerin Iga Swiatek warten, die am Nachmittag gegen Taylor Townsend in das Turnier startet.
Hier das Einzel-Tableau in Wimbledon
