Wimbledon-Qualifikation: Rodionov verpasst die Wende - Bitteres Aus in Wimbledon-Qualifikation
Jurij Rodionov muss seinen Traum vom Hauptfeld in Wimbledon begraben. Der Österreicher verlor in der Qualifikation gegen den Schweizer Remy Bertola nach starkem Beginn noch mit 6:4, 6:7, 2:6.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
24.06.2026, 15:47 Uhr

Jurij Rodionov erwischte den besseren Start und präsentierte sich von Beginn an hochkonzentriert. Mit druckvollem Aufschlagspiel wartete der Österreicher geduldig auf seine Chance und nutzte diese im entscheidenden Moment. Beim Stand von 5:4 schlug er zu, holte sich das Break und damit den ersten Satz mit 6:4.
Im zweiten Durchgang blieb die Partie lange völlig offen. Beide Spieler hielten ihr Niveau, so dass die Entscheidung schließlich im Tiebreak fallen musste. Dort hatte Bertola das bessere Ende für sich und schnappte sich mit dem nötigen Quäntchen Glück den Satzausgleich.
Bertola übernimmt im Entscheidungssatz
Im dritten Satz fand Rodionov zunächst nicht mehr in seinen Rhythmus zurück. Nach einer kurzen wetterbedingten Unterbrechung erwischte Bertola den besseren Neustart und setzte sich schnell ab. Der Schweizer wirkte nun frischer, bewegte sich besser auf dem Rasen und zwang Rodionov zunehmend in die Defensive.
Am Ende konnte der Österreicher den Rückstand nicht mehr drehen. Mit 6:2 entschied Bertola den dritten Satz für sich und beendete damit Rodionovs Hoffnungen auf einen Platz im Wimbledon-Hauptfeld.
