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Wimbledon: Roger Federer nach Viersatzsieg über Nishikori im Halbfinale

Roger Federer hat am Mittwoch das Halbfinale von Wimbledon 2019 erreicht. Der 20-fache Grand-Slam-Sieger setzte sich gegen Kei Nishikori nach Satzrückstand mit 4:6, 6:1, 6:4 6:4 durch. Im Halbfinale kommt es zum 40. Duell mit Rafael Nadal.

von Lukas Zahrer
zuletzt bearbeitet: 10.07.2019, 20:03 Uhr

Für Federer war es bereits der 100. Matchgewinn in Wimbledon und sein 352. Sieg bei einem Grand Slam - beides Bestwerte.

"Es war schwierig. Vor allem der Beginn war brutal, er schlug fast nur Return-Winner. Ich musste mein Spiel umstellen, es war sehr wichtig, dass ich den zweiten Satz besser gestalten konnte. Am Ende habe ich wirklich gut serviert. Das war gegen einen guten Return-Spieler sehr wichtig", sagte Federer nach der Partie.

"Ich habe viele Infos über Nadals Spiel, aber das hat er auch über mich", sagte Federer mit einem Lächeln angesprochen auf das Halbfinale. "Es machte schon im Paris Spaß, gegen ihn zu spielen, und es wäre schön, wenn es hier wieder so passieren sollte."

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Kei Nishikori holt gegen Federer ersten Satz

Nishikori startete furios in die Partie und nahm seinem Gegner durch giftige Returns im ersten Game der Partie sofort den Aufschlag ab. Auch im zweiten Aufschlagspiel Federers erspielte er sich ein 0:40, konnte das Game jedoch nicht für sich entscheiden. 

Der Japaner geriet seinerseits erstmals beim Stand von 3:2 unter Druck, wehrte aber die einzige Breakmöglichkeit Federers ab. Nach 45 Minuten verwandelte er seinen ersten Satzball.

Roger Federer dreht das Match

Im zweiten Satz bot sich ein komplett anderes Bild. Federer steigerte sich beim Return enorm und machte 12 der ersten 13 Punkte. Mit einem weiteren Break zum 5:1 glich er gegen einen nachlassenden Nishikori nach nur 23 Minuten in den Sätzen aus.

Federer wurde über den Verlauf der Partie zudem immer sicherer beim eigenen Aufschlag. Er servierte im Vergleich zu seinem Gegner häufiger nahe an die Linien, die Nummer acht der Setzliste kam lediglich im zehnten Game des dritten Satzes zu einer Breakchance. Zu diesem Zeitpunkt führte Federer aber bereits dank eines Breaks zum 4:3 und holte auch den dritten Satz, mit 6:4.

Im vierten Satz sah sich Nishikori in seinen ersten drei Aufschlagspielen mit Breakbällen konfrontiert. Federer erspielte sich diese zum Teil auf spektakuläre Art und Weise, konnte die Chancen jedoch nicht nutzen.

Doch der Trend setzte sich fort: Federer brachte seinen Aufschlag souverän durch, während er beim Return mehr Druck ausübte. Letztlich leistete sich Nishikori im neunten Game vier unerzwungene Fehler und gab den Aufschlag ab. Nach 2 Stunden und 38 Minuten stand er als Sieger fest und zog zum 13. Mal ins Wimbledon-Halbfinale ein.

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von Lukas Zahrer

Mittwoch
10.07.2019, 19:22 Uhr
zuletzt bearbeitet: 10.07.2019, 20:03 Uhr

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