Winston-Salem: Hurkacz zwingt Shapovalov in die Knie

Hubert Hurkacz hat im Halbfinale des ATP-Tour-250-Turniers in Winston-Salem den an Nummer zwei gesetzten Kanadier Denis Shapovalov bezwungen und steht ebenso wie Benoit Paire im Finale. Paire bezwang in einem kuriosen Dreisatz-Match Steve Johnson.

von Robert M. Frank
zuletzt bearbeitet: 24.08.2019, 10:24 Uhr

Hubert Hurkacz bezwang im Halbfinale des ATP-Tour-250-Turniers in Winston-Salem Denis Shapovalov.
© Getty Images
Hubert Hurkacz bezwang im Halbfinale des ATP-Tour-250-Turniers in Winston-Salem Denis Shapovalov.

Hubert Hurkacz (ATP 41) wird bei dem mit rund 800.000 US-Dollar dotierten ATP-Hartplatzturnier in Winston-Salem sein ATP-Finaldebüt geben und um seinen ersten Tour-Titel spielen. Der 22-jährige Pole besiegte in der Vorschlussrunde den 20-jährigen Denis Shapovalov (ATP 38) mit 6:3, 6:4 und ist damit nach Jerzy Janowicz der erste polnische Spieler, der nach vier Jahren seit dem ATP-Turnier 2015 in Montpellier wieder einmal ein Finale der ATP Tour erreicht hat. "Es fühlt sich toll an. Es war ein langer Tag, aber es war ein wirklich schöner Tag für mich", sagte Hurkacz./

Der Rechtshänder aus Breslau hatte beim Turnier im US-Bundesstaat North Carolina wegen des Regens tags zuvor am Freitag ebenso wie alle anderen Halbfinalisten zwei Spiele an einem Tag absolvieren müssen. Während dem Halbfinal-Sieg von Hurkacz ein 4:6, 7:6(1), 6:1 gegen Frances Tiafoe (ATP 52) vorausgegangen war, hatte Shapovalov wenige Stunden vor seiner Niederlage noch Andrey Rublev (ATP 47) mit 6:3, 7:6(4) bezwungen. Hurkacz trifft im Endspiel auf den an Nummer eins gesetzten Benoit Paire (ATP 30), der nach seinem 7:6(5), 1:6, 6:3 im Viertelfinale gegen Pablo Carreno Busta (ATP 64) in einem kuriosen Halbfinale Steve Johnson bezwang.

Der 30-jährige Franzose hatte den ersten Satz gegen den US-Amerikaner mit 1:6 verloren, bevor Paire richtig aufdrehte und die beiden weiteren Durchgänge jeweils mit 6:0 für sich entschied. Johnson, der sich kurz zuvor im Viertelfinale gegen John Millman (ATP 61) mit 4:6, 7:6(5), 6:4 durchgesetzt hatte, fand überhaupt nicht mehr in sein Spiel. "Beim ersten Satz fühlte ich mich nicht sehr gut, und Stevie spielte gut. Es war nicht einfach. Aber nachdem es mir besser ging, habe ich besser gespielt. Deshalb war es mir wichtig, bei mir zu bleiben. Ich habe mich wirklich gut bewegt. Ich bin mit meinem heutigen Sieg sehr zufrieden", sagte der dreimalige ATP-Champion Paire nach dem kuriosen Spielverlauf.

Das Einzel-Draw in Winston-Salem

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von Robert M. Frank

Samstag
24.08.2019, 10:30 Uhr
zuletzt bearbeitet: 24.08.2019, 10:24 Uhr

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