WTA Cincinnati: Danielle Collins wütet gegen die "Tastatur-Krieger"
Danielle Collins ist immer für ein gewisses Drama gut. Dieser Tage irritierend: ihr plötzlicher Wutausbruch in Richtung ihrer Box, gefolgt vom zügigen Abgang vom Court nach ihrer Niederlage gegen Taylor Townsend. Nun hat die US-Amerikanerin dies begründet.
von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet:
11.08.2025, 12:43 Uhr

Collins hatte in ihrer Erstrundenpartie beim WTA-1000er-Turnier in Cincinatti gegen ihre Landsfrau Taylor Townsend mit 4:6, 7:6 (2) verloren.
Zu Beginn des Tiebreaks hatte sie sich dabei schreiend an ihre Box gewandt, kurz darauf, nach dem verwandelten Matchball ihrer Gegnerin und dem Handshake, den Schläger beiseite geschmissen und sich vom Acker gemacht. Townsend, mit der sie sich am Netz kurz ausgetauscht hatte, packte netterweise Collins' Sachen und übergab sie deren Betreuerteam.
Collins mit Bandscheibenvorfall
Natürlich sorgte der Auftritt der immer mal wieder provozierenden 31-Jährigen für Fragezeichen. Offenbar auch für einige unschöne Nachrichten. Denn Collins wandte sich nun über Instagram an ihre Leute - und erläuterte, dass eine Verletzung der Grund für ihren schnellen Abgang gewesen sei. “Jeder, der schon mal einen Bandscheibenvorfall gehabt hat, kann meine Schmerzen nachempfinden”, schrieb sie. Und schoss hinterher: “Es ist kein Wunder, dass die Tastatur-Krieger das nicht verstehen oder mitfühlen können, wo sie doch viel zu beschäftigt damit sind, auf ihrem Hintern zu sitzen und über Leute zu urteilen, die dennoch antreten und ihr Bestes geben, auch an Tagen, die einfach zum Vergessen sind.”
Nette Worte gab es aber für ihre Gegnerin: “Danke an alle, die mir hinsichtlich meiner Verletzung die Daumen drücken, und danke an Taylor Townsend dafür, dass sie die Beste von allen ist.”
Und noch einer bekam ein Dankeschön ab: ihr Hund “Mr. Q, for having my back” (im wahrsten Sinne des Wortes). “Hunde sind die Besten. Wir können uns alle etwas von ihnen abschauen.”
