WTA: Gauff, Andreescu, Swiatek - Die Aufsteigerinnen 2019

Die nächste Generation im Frauentennis steht nicht mehr vor der Tür, nein, Spielerinnen wie Bianca Andreescu oder Cori Gauff mischen die Szene schon jetzt so richtig auf.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 28.11.2019, 09:28 Uhr

Cori Gauff hat 2019 den größten Weltranglistensprung hingelegt
© Getty Images
Cori Gauff hat 2019 den größten Weltranglistensprung hingelegt

Wer mit einem Ranking knapp unter dem vierstelligen Bereich anfängt, der kann sich natürlich leichter verbessern als eine Spielerin, die zu Jahresbeginn um Position 30 in der WTA-Weltrangliste gereiht war. Dennoch wollen wir einen Blick auf jene Frauen werfen, die in der abgelaufenen Saison den größten Sprung in den Charts gemacht haben.

Cori Gauff; Start: 875, Ende: 68, Verbesserung: 807

Dass die 15-jährige US-Amerikanerin am Ende des Tennisjahres in Linz auch noch gleich ihr erstes Turnier auf der WTA-Tour gewinnt, passt ins Bild. Gauff, 2018 noch Siegerin bei den Juniorinnen in Roland Garros, machte erstmals so richtig beim Wimbledon-Turnier aufmerksam, als sie die vierte Runde erreichte. Unter anderem mit einem Sieg gegen die fünfmalige Siegerin Venus Williams. Bei den US Open fand Gauff dann früher ihre Meisterin in Naomi Osaka.

Peng Shuai; Start: 298, Ende: 75, Verbesserung: 223

Die Chinesin hat sich nach ihrer Verletzung zunächst über den ITF-Circuit wieder zurückgearbeitet, in Nanchang das Finale erreicht.

Lauren Davis: Start: 252, Ende: 62, Verbesserung: 190

Nun, da kommen aus deutscher Sichte keine guten Erinnerungen auf. Der größte Sieg von Davis im abgelaufenen Jahr kam nämlich in Wimbledon - gegen Titelverteidigerin Angelique Kerber.

Bianca Andreescu; Start: 178, Ende: 5, Verbesserung: 173

Nüchtern betrachtet hat Andreescu natürlich den größten Sprung in den Rankings hingelegt. Zu Beginn des Jahres war die Kanadierin als Qualifikantin ins Finale von Auckland gestürmt, dort Julia Görges unterlegen. Danach allerdings folgten mit den Triumphen in Indian Wells, Montreál und vor allem bei den US Open Meilensteine der jüngeren Tennisgeschichte.

Nina Stojanovic; Start: 244, Ende: 86, Verbesserung: 158

Die Serbin hat sich auf leisen Sohlen unter die besten 100 Spielerinnen der Welt gepirscht, in Deutschland machte Stojaniovic mit dem Erreichen des Viertelfinales von Nürnberg ein klein wenig auf sich aufmerksam.

Elena Rybakina; Start: 191, Ende: 37, Verbesserung: 154

Die Kasachin muss man für die kommenden Jahre wohl auf der Rechnung haben. Erst 20 Jahre alt holte sich Rybakina in Budapest ihren ersten Titel auf der WTA-Tour.

Karolina Muchova; Start: 145, Ende: 21, Verbesserung: 124

Und gleich die nächste Spielerin, die an den Top 20 anklopft. Muchova erreichte das Finale beim Heimturnier in Prag und die Runde der letzten Acht in Wimbledon. Dazu gab es für die Tschechin in Seoul auch den ersten Turniersieg auf der WTA-Tour überhaupt.

Iga Swiatek; Start: 175, Ende: 61, Verbesserung: 114

Die erst 18-jährige Polin hat erst in der laufenden Saison ihr Debüt auf der WTA-Tour gefeiert - und in Roland Garros gleich die vierte Runde erreicht. An ihrem ersten Turniersieg ist Swiatek als Finalistin von Lugano knapp vorbei geschrammt.

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