WTA Hamburg: Sinja Kraus nach Marathon im Achtelfinale ausgeschieden
Nach ihrem Triumph in Kitzbühel ist für Sinja Kraus beim WTA-250-Turnier in Hamburg im Achtelfinale Endstation. Die Österreicherin unterlag Alina Charaeva nach fast drei Stunden in drei Sätzen.
von Stefan Bergmann
zuletzt bearbeitet:
22.07.2026, 18:43 Uhr

Der Erfolgslauf von Sinja Kraus ist in Hamburg zu Ende gegangen. Die 24-jährige Österreicherin musste sich im Achtelfinale der Armenierin Alina Charaeva nach 2:57 Stunden mit 7:5, 5:7 und 5:7 geschlagen geben. Kraus hatte zum Auftakt noch die Lettin Darja Semenistaja mit 3:6, 6:3 und 6:2 bezwungen und damit den Einzug in die Runde der letzten 16 geschafft.
Noch im Doppel im Einsatz
Kraus war mit viel Selbstvertrauen nach Deutschland gereist. Erst am Sonntag hatte sie beim WTA-125-Turnier in Kitzbühel mit einem 6:3, 6:1-Finalsieg gegen Julia Grabher den bislang größten Titel ihrer Karriere gewonnen. Grabher steht indes bereits im Achtelfinale des ITF-W100-Turniers in Amstetten: Die topgesetzte Vorarlbergerin fertigte Landsfrau Ekaterina Perelygina zum Auftakt mit 6:1 und 6:0 ab.
Für Kraus ist das Turnier in Hamburg allerdings noch nicht gänzlich beendet. Die Österreicherin schlägt auch im Doppel auf und trifft am Mittwochabend an der Seite der Deutschen Tessa Johanna Brockmann mit einer Wildcard auf das schwedisch-belgische Duo Lisa Zaar und Kimberley Zimmermann.
