WTA: Iga Swiatek trennt sich von Coach Wim Fissette

Die Weltranglisten-Zweite Iga Swiatek hat sich von Trainer Wim Fissette getrennt. Swiatek befindet sich aktuell in einer veritablen Formkrise.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 23.03.2026, 22:16 Uhr

Wim Fissette, Iga Swiatek
© Getty Images
Wim Fissette, Iga Swiatek

Swiatek war bei den Miami Open bereits in Runde 2 gegen Landsfrau Magda Linette ausgeschieden. Es war ihre erste Auftaktniederlage seit den WTA Finals in 2021. Seither hatte sie alle ihre 73 Auftaktmatches gewonnen 

Die Pleite hat Folgen: Die Polin gab am Montag ihre Trennung von Coach Wim Fissette bekannt. Mit dem belgischen Starcoach hatte Swiatek seit Oktober 2024 zusammengearbeitet und unter anderem den Wimbledonsieg 2025 gefeiert. 

In 2026 aber läuft bislang wenig zusammen. Bei den Australian Open war im Viertelfinale gegen die spätere Siegerin Elena Rybakina Schluss, auch in Doha und Indian Wells ging es nicht weiter als in die Runde der letzten Acht. Zu wenig für den Anspruch der ehemaligen Weltranglisten-Ersten. 

Swiatek: “Marathon, kein Sprint”

“Manchmal bringen das Leben und der Sport Momente wie diesen mit sich... Miami war eine Herausforderung für mich. Ich empfinde natürlich Enttäuschung, Bitterkeit und Verantwortung für meine Leistung auf dem Platz. Ich habe aber auch viele wichtige Lektionen gelernt, und ich denke, das ist ganz menschlich”, schrieb Swiatek auf Instagram. Und erklärte weiter, einen neuen Weg einschlagen zu wollen - ohne Wim Fissette. “Es war eine intensive Zeit voller Herausforderungen und vieler wichtiger Erfahrungen. Ich bin dankbar für seine Unterstützung, seine Erfahrung und alles, was wir gemeinsam erreicht haben – einschließlich eines meiner größten Träume im Sport”, bezog sich Swiatek auf den Wimbledonsieg. “Wim, danke für diese Zeit und für die Lektionen, die ich dank dir gelernt habe. Ich wünsche dir alles Gute – sowohl beruflich als auch privat.”

Der Rest ihres Teams bleibe unverändert, erklärte Swiatek weiter. Auf offene Fragen werde sie zum richtigen Zeitpunkt antworten. “Ich nehme mir einen Moment Zeit, um auf mich selbst zu achten, diese Erfahrung zu verarbeiten und mich auf ein neues Kapitel vorzubereiten. Einfach Schritt für Schritt, denn wie ich oft sage – es ist ein Marathon, kein Sprint.”

Swiatek schlägt beim Porsche Tennis Grand Prix auf

Fissette, selbst ehemaliger Profi, hatte als Coach unter anderem Kim Clijsters zu zwei US-Open-Erfolgen geführt und anschließend auch Sabine Lisicki, Simona Halep, Victoria Azarenka, Sara Errani und Johanna Konta trainiert. Mit Angelique Kerber holte er 2018 den Wimbledontitel. Zwischen 2019 und 2022 coachte er auch Naomi Osaka zu zwei Majorerfolgen. 

Swiatek peilt als ihr nächstes Turnier den Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart an (ab 11. April). Swiatek hat dort 2022 und 2023 den Titel geholt. 

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Dienstag
24.03.2026, 08:04 Uhr
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