Nach Rom-Enttäuschung: Jasmine Paolini für Paris nicht abschreiben
Für Jasmine Paolini war die Reise nach Rom in diesem Jahr sicherlich nicht das beste Erlebnis. Doch die Italienerin, die in der kommenden Woche nicht mehr den Top Ten angehören wird, darf defintiv nicht abgeschrieben werden.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
14.05.2026, 14:47 Uhr

Das WTA-1000er-Turnier in Rom war in diesem Jahr eine harte Erfahrung für Jasmine Paolini, die als Titelverteidigerin in die italienische Hauptstadt reiste. Die knappe Drittrundenniederlage gegen Elise Mertens am vergangenen Samstag war jedoch nicht die einzig negative Erfahrung in der aktuellen Woche. Denn drei Tage später zog die Weltranglistenachte verletzungsbedingt auch aus dem Doppelwettbewerb raus.
Die Absage auf Grund einer „kleineren Fußverletzung“, wie Paolini selbst beschrieb, dürfte den Start in Roland-Garros nicht gefährden. Damit müssen die italienischen Fans nicht auf ein weiteres Eisen im Feuer der roten Asche verzichten, nachdem Lorenzo Musetti seine Teilnahme bereits absagte.
Paolini rutscht aus den Top Ten
In der kommenden Woche wird die italienische Nummer eins bei den Frauen erstmalig nach fast zwei Jahren wieder aus den Top Ten fallen. Doch die verlorenen Punkte von Rom kann Jasmine Paolini mit Siegen bei den French Open zum Teil wieder ausgleichen. Denn im Vorjahr endete der Sandplatz-Grand-Slam für die 30-Jährige bereits im Achtelfinale. Die Erfahrung war ähnlich, wie zu der Woche in Rom. Denn vor zwölf Monaten hatte Poalini nach der Finalteilnahme in Paris in 2024 ebenfalls viele Punkte zu verteidigen.
Es dürfte also keine Unruhe bei Jasmine Paolini ausbrechen, die in den vergangenen Monaten bereits öfter gezeigt hat, dass sie nie ganz abgeschrieben werden darf. Daran dürfte auch das Abrutschen aus den Top Ten nichts verändern. Die kritischen Stimmen, die die Italienerin zunächst nur als Eintagsfliege bezeichneten, sind sowieso schon lange verstummt. Paolini hat sich in der Weltspitze nachhaltig etabliert.
