WTA Madrid: Andreeva behält gegen Fernandez die Nerven fürs Halbfinale
In einer Achterbahn-Partie konnte die Russin Mirra Andreeva in ihrem Viertelfinale beim WTA-1000er-Turnier in Madrid gegen die Kanadierin Leylah Fernandez das Momentum in den entscheidenden Phasen auf ihre Seite ziehen und könnte nach dem 7:6 (1), 6:3-Sieg im Halbfinale auf Aryna Sabalenka treffen.
von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet:
28.04.2026, 15:17 Uhr

Mit je einem Erfolg aus direkten Begegnungen im Jahr 2023 gingen die an Nr. 9 gesetzte Mirra Andreeva und die auf Position 24 geführte Leylah Fernandez beim WTA-1000er-Event in Madrid in ihr Viertelfinal-Duell.
Zu Beginn war die 23-jährige Fernandez am Drücker, welche die zu hohe Fehlerquote ihrer Gegnerin nutzen und sich mit ihren druckvollen Schlägen eine 4:1-Führung erspielen konnte. Danach fand Andreeva immer besser zu ihrem variablen Spiel und konnte nicht nur postwendend den Ausgleich herstellen, sondern auch nach Abwehr von drei Satzbällen beim Stand von 5:6 den Einzug in den Tiebreak erreichen. Dort hatte die Russin das Momentum auf ihrer Seite und dominierte diesen bei nur einem abgegebenen Punkt.
Auch im zweiten Akt wechselte das Momentum mehrfach. Zweimal konnte Fernandez zum Start jeweils per Break in Führung gehen, musste aber jeweils direkt im Anschluss ebenfalls ihr Service abgeben. In der Endphase drehte die 18-jährige Andreeva dann richtig auf und fixierte mit drei Spielgewinnen in Folge den 7:6 (1), 6:3-Erfolg nach 1:49 Stunden.
Im Halbfinale wartet die Nr. 8 der Weltrangliste auf die Siegerin des zweiten Viertelfinals des Tages zwischen der topgesetzten Aryna Sabalenka und der an Position 30 gelisteten US-Amerikanerin Hailey Baptiste, die gestern in einem spektakulären Achterbahn-Match die Schweizer Olympiasiegerin Belinda Bencic in drei Sätzen besiegen konnte.
Hier das Einzel-Tableau aus Madrid
