WTA Madrid: Aryna Sabalenka - "Weiß nicht, ob ich heuer ein Grand Slam gewinne"

Aryna Sabalenka hat in Madrid ihre Topform bestätigt und ihren größten Karrieretitel gewonnen. Damit sieht sich die Belarussin jedoch nicht zwingend als Kandidatin auf einen Grand-Slam-Titel. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 09.05.2021, 18:47 Uhr

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Aryna Sabalenka krönte in Madrid eine starke Woche mit dem Titel
Aryna Sabalenka krönte in Madrid eine starke Woche mit dem Titel

Ein 6:0 gegen eine Nummer eins der Welt ist ein kräftiges Ausrufezeichen, das steht außer Frage. Am gestrigen Samstag in der spanischen Hauptstadt war jedoch die mentale Leistung, den Satzausgleich nach dem überdeutlichen Auftaktsatz wegzustecken, sich in den Entscheidungsdurchgang zu kämpfen und schließlich mit 6:4 den Titelgewinn perfekt zu machen, die weitaus beeindruckendere Leistung der Belarussin Aryna Sabalenka. 

Die nunmehr Weltranglistenvierte spielte sich so zu ihrem bislang größten Karrieretitel - und bestätigte die blendende Verfassung der 23-Jährigen: "Was ich hier gut gemacht habe, ist, immer fokussiert zu bleiben, sie bis zum Ende unter Druck zu setzen. In den entscheidenden Momenten war ich aggressiver, das hat mir geholfen, das Spiel zu gewinnen", zog Sabalenka im Anschluss an ihren Finaltriumph Bilanz. 

Sabalenka mit Revanche gegen Barty

Es war dies auch die Revanche für gleich zwei Niederlagen gegen die aktuelle Nummer eins der Damentenniswelt, zuletzt im Endspiel des WTA-500-Events von Stuttgart. Niederlagen, die der Stärke Barty zuzuschreiben sind, fände diese doch immer wieder Lösungen für knifflige Situationen und habe die spielerischen Möglichkeiten, ihre Gegnerinnen stets vor neue Herausforderungen zu stellen, wie Sabalenka betonte. 

"Ich denke, wir haben das ganze Match über ein tolles Tennis gespielt, deshalb bin ich froh, dass ich den Sieg geholt habe", zeigte sich die Belarussin hocherfreut über ihren Finaltriumph in Madrid. Dass der größte Karrieretitel nun ausgerechnet auf Sand zustande kam, ist auch für Sabalenka durchaus überraschend: "Ich dachte, dass dieser Belag nichts für mich ist, dass es für mich wegen der langen Wechsel sehr schwierig sein würde, unter diesen Bedingungen zu fahren." 

"Bei den Grand Slams wird alles geistig härter"

Mit ihren Leistungen im Kalenderjahr 2021 ist Sabalenka natürlich auch bei den ganz großen Turnieren, den Grand Slams, eine Kandidatin für den Titelgewinn. Jedoch sei dies eine ungleich schwerere Herausforderung, wie Sabalenka unterstrich: " Ich denke, dass jeder einen Grand Slam gewinnen kann, man muss nur sein Level auf das Maximum bringen und dabei sein. Das Knifflige ist, es in einem Grand-Slam-Turnier zu tun, also weiß ich es nicht. Bei den Grand Slams ist alles anders, geistig wird alles härter." 

So sieht sich Sabalenka selbst nicht zwingend als Titelaspirantin bei den größten Turnieren, wenngleich natürlich diese das große Ziel der 23-Jährigen darstellen: "Ich weiß nicht, ob ich dieses Jahr in der Lage sein werde, ein Grand Slam zu gewinnen. Offensichtlich ist es das, was ich will. Also werde ich alles tun, um mein Niveau zu maximieren und so gut zu konkurrieren, wie ich es hier getan habe." 

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