WTA Madrid: Nach frühem Aus die French Open für Naomi Osaka das erklärte Ziel

Naomi Osaka ist in Madrid überraschend früh gescheitert. Die Japanerin weiß jedoch, woran sie zu arbeiten hat - und wo ihre Prioritäten liegen. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 03.05.2021, 07:52 Uhr

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Für Naomi Osaka nahmen die Madrid Open ein jähes Ende
Für Naomi Osaka nahmen die Madrid Open ein jähes Ende

In zumindest einer Hinsicht lassen sich Naomi Osaka und Daniil Medvedev einigermaßen gut vergleichen: Sie beide zeigen sich auf Hartplatz bärenstark, sie beide haben jedoch gleichzeitig mit dem Spiel auf Sand ihre liebe Not. So erging es der Japanerin auch in Madrid, wo Osaka als Nummer zwei ins Turnier gegangen war, nicht den hohen Ansprüchen der Weltranglistenzweiten entsprechend. 

Respekt für Muchova

Bereits in Runde zwei sollte für Osaka nämlich Endstation sein, die Tschechin Karolina Muchova stoppte die Japanerin früh im WTA-1000-Event. "Muchova hat den Sieg verdient. Die Art und Weise, wie er sich auf dem Platz bewegt hat, ist beeindruckend. Ich würde gerne lernen, auf diesem Belag so zu rutschen wie sie. Ich hoffe, ich kann ihn trainieren und es lernen", zollte Osaka ihrer Kontrahentin im Anschluss an ihr Ausscheiden Respekt. 

Neben dem Rutschen sei es laut Osaka eindeutig die Spielausrichtung, die in dieser Partie den Unterschied zu ihren Ungunsten ausgemacht hatte: "Im ersten Satz habe ich vielleicht zu defensiv gespielt. Als ich den ersten Satz verloren habe, wusste ich, dass ich bestimmte Dinge ändern musste, wenn ich um das Match kämpfen wollte", erklärte Osaka. Das sei ihr zwar in Durchgang zwei gelungen, ein schlechter Start in Satz drei hätte jedoch schließlich ihr Schicksal - gegen eine blendend aufschlagende Karolina Muchova - besiegelt. 

Paris das erklärte Ziel

Trotz der frühen Niederlage könne Osaka jedoch einige positive Dinge mit aus dem Turnier in Madrid nehmen: "Trotz der Niederlage nehme ich einige positive Dinge aus diesem Match mit. Ich habe gelernt, dass ich es mir auf Sand nicht leisten kann, nicht jeden Ball zu schlagen, weil das unbewusst dazu führt, dass man vom Angreifen zum Verteidigen übergeht. Ich denke, dass ich derjenige sein muss, der offensiv spielen muss und nicht meine Rivalin."

Nun liegt der Fokus der Japanerin bereits ganz klar auf den French Open, welche die europäische Sandplatzsaion in wenigen Wochen beschließen werden: "Das Ziel ist kein anderes, als in Roland Garros und bei diesen Vorbereitungsturnieren gut abzuschneiden. Wir kommen alle hierher, um zu spielen. gut und um die Titel zu kämpfen, aber ich würde lieber mein bestes Niveau in Paris erreichen", erlärte Osaka. 

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von Michael Rothschädl

Montag
03.05.2021, 14:30 Uhr
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