WTA Miami: Rybakina ringt Pegula nach Fehlstart nieder

Nach einem krassen Fehlstart drehte die Kasachin Elena Rybakina ihre Viertelfinal-Begegnung beim WTA-1000er-Turnier in Miami gegen Jessica Pegula aus den USA und wartet nun nach ihrem Dreisatz-Erfolg im Halbfinale auf ein eventuelles Re-Match für ihre Finalniederlage in Indian Wells gegen die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka.

von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet: 25.03.2026, 22:25 Uhr

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Nach glatt verlorenem ersten Durchgang drehte Elena Rybakina in Miami noch ihre Viertelfinal-Partie gegen Jessica Pegula.

Eigentlich konnte die Kasachin Elena Rybakina beim 1000er-Event in Miami beruhigt in ihre Viertelfinal-Partie gegen Jessica Pegula gehen, schließlich besiegte die Kasachin ihre US-amerikanische Kontrahentin in dieser Saison bereits bei ihrem Triumph-Marsch bei den Australian Open und vor kurzem in Indian Wells jeweils ohne Satzverlust.

Doch während die 32-jährige Pegula sofort zu ihrem sicheren und geradlinigen Spiel fand, agierte die 26-jährige Rybakina mit einer krassen Fehlerquote. So musste die zweifache Major-Siegerin, die eigentlich als eine der besten Aufschlägerinnen auf der Tour bekannt ist, gleich ihre ersten beiden Aufschlagspiele abgeben und konnte nach einem schnellen 0:4-Rückstand bis zum Ende des Durchgangs nur noch zweimal bei eigenem Service Ergebniskosmetik betreiben, ehe Pegula nach 36 Minuten den Satzgewinn fixieren konnte.

Auch im zweiten Akt war Pegula anfangs wieder am Drücker, konnte aber insgesamt fünf Break-Möglichkeiten nicht nutzen. Rybakina dagegen erspielte sich beim Stand von 2:2 ihre ersten Break-Chancen im Satz, packte bei der zweiten Möglichkeit konsequent zu und servierte den Vorsprung souverän zum Satzgleichstand nach Hause. 

Im weiteren Verlauf agierte die zweifache Major-Siegerin immer sicherer und schnappte sich mit einem krachenden Vorhand-Gewinnschlag das erste Aufschlagspiel ihrer Gegnerin. Von nun an diktierte die zwölffache Tour-Titelträgerin das Tempo, verpasste aber mehrere Möglichkeiten zur Doppel-Breakführung. Zwar musste die Kasachin bei eigenem Service ebenfalls noch eine Break-Chance der sich noch einmal steigernden Gegnerin abwehren, machte aber mit einem Service-Winner bei zweitem Aufschlag den Deckel auf den finalen 2:6, 6:3, 6:4-Erfolg nach 2:15 Stunden drauf.

Nach der Begegnung kommentierte die zufriedene Siegerin: „Es sind immer schwierige Matches gegen Jessica und ich habe zu Beginn ziemlich gestrauchelt. Zum Glück konnte ich mich steigern und öfter den Weg ans Netz finden. Im dritten Satz konnten wir beide ein hohes Level zeigen, umso glücklicher bin ich, dass ich das Match für mich entscheiden konnte.“

Im Halbfinale sieht sich die Weltranglisten-2. der Siegerin aus der Begegnung zwischen der topgesetzten Indian-Wells-Siegerin Aryna Sabalenka und der ungesetzten Überraschungsspielerin Hailey Baptiste aus den USA gegenüber.

Hier das Einzel-Tableau der Damen aus Miami

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Mittwoch
25.03.2026, 20:43 Uhr
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