Große Ängste: Paula Badosa fühlt sich "verloren"
Paula Badosa unterlag beim WTA-1000er-Turnier in Miami bereits in der ersten Runde. In den Sozialen Medien berichtet die Spanierin nun von anhaltenden mentalen Problemen.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
24.03.2026, 20:49 Uhr

Aktuell ist Paula Badosa mit Rang 100 genau auf der Schwelle für die direkte Qualifikation für die Grand-Slam-Hauptfelder. In Indian Wells setzte es in der ersten Runde eine glatte Zweisatzniederlage gegen Yulia Putintseva. Anschließend war der Halbfinaleinzug beim WTA Challenger in Austin das bisher beste Turnierergebnis der Saison.
Badosa vor zwölf Monaten noch im halbfinale von Melbourne
Zuvor gab es in dieser Saison für die ehemalige Top-Ten-Spielerin keine zwei Siege in Folge zu feiern. Das lag auch an den erwähnten Rückenbeschwerden, die in der zweiten Runde von Dubai im Februar zur Aufgabe gegen Elina Svitolina nach dem ersten Satz führten.
Im vergangenen Jahr verlief der Saisonauftakt noch ganz anders. In Melbourne erreichte Badosa erstmals ein Halbfinale auf Grand-Slam-Ebene. Mit der diesjährigen Zweitrundenpleite gingen die Punkte in fast einem Rutsch verloren.
Immer wieder berichten Spielerinnen und Spieler von mentalen Problemen und Selbstzweifeln. So erzählte die wiedererstarkte Amanda Anisimova am Ende des vergangenen Jahres, dass sie auf Grund mentaler Probleme im Jahr 2023 eine Pause einlegte. Aufgeben will auch Paula Badosa keineswegs, das machte sie am Ende ihres Statements deutlich: „Ich will durch diese Phase durchkommen. Ich bin sehr stark.“
