WTA Palermo: Halep sagt ab, Veranstalter sauer

Die Absage von Topstar Simona Halep ist den Veranstaltern des WTA-Turniers in Palermo sauer aufgestoßen. Die Rumänin hatte ihren Rückzug mit den steigenden Zahlen der Corona-Fälle in ihrer Heimat begründet.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 27.07.2020, 12:53 Uhr

Simona Halep hat die Palermo-Reißleine gezogen
© Getty Images
Simona Halep hat die Palermo-Reißleine gezogen

Die Vorfreude war groß bei Oliviero Palma, dem Turnierdirektor des WTA-Events in Palermo, das am kommenden Montag starten soll. Mit Simona Halep hatte Palma die regierende Wimbledon-Siegerin engagiert, in den vergangenen Tagen sogar noch eine Sondergenehmigung erwirkt, dass Halep nach ihrer Ankunft in Italien nicht in Quarantäne muss (wie es für Einreisende aus Rumänien aktuell vorgeschrieben ist).

Halep aber sagte Palermo doch noch ab, hätten sich die Corona-Fälle in Rumänien während der letzten Zeit doch nicht zufriedenstellend entwickelt. Außerdem verspüre sie selbst eine gewisse Unsicherheit, was internationale Flugreisen in der aktuellen Situation anbelange. Die Absage kam in Palermo nicht gut an.

Von Bitterkeit war da also die Rede. „Gestern waren wir noch optimistisch und hatten Haleps Team darüber informiert, dass professionelle Tennisspielerinnen nicht in Quarantäne müssen.“

Spannend wird nun zu sehen sein, wie Halep mit dem WTA-Turnier in Prag verfährt, das in der Woche nach Palermo ausgetragen werden soll. In die tschechische Hauptstadt könnte die Weltranglisten-Zweite immerhin mit dem Auto anreisen. Unwahrscheinlicher denn je ist damit auch eine Teilnahme Haleps an den US-Open geworden. Aber die Rumänin hatte von vornherein wenig Interesse bekundet, unter den gegebenen Umständen nach New York zu reisen.

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Montag
27.07.2020, 09:15 Uhr
zuletzt bearbeitet: 27.07.2020, 12:53 Uhr