WTA Rankings: Australierinnen Birrell, Gibson und Joint machen Sprünge
Dank ihrer starken Auftritte in Seoul und Singapur haben sich die drei Australierinnen in der Weltrangliste mächtig verbessert.
von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet:
28.09.2026, 10:19 Uhr

"Aussie Aussie Aussie!!!" - “Oi oi oi!!!” Jep - die vergangene Woche war eine der stärksten im australischen Damentennis seit Langem. Seit Samantha Stosur und Ash Barty ihren Schläger an den Nagel gehängt haben, fehlt es “down under” ja an der absoluten Spitzenkraft. Nun aber haben sich gleich drei Australierinnen im WTA-Ranking nach oben gespielt.
Als da wären:
- Talia Gibson. Die 22-Jährige erreichte in Singapur das Endspiel, in dem sie zwar Leylah Fernandez unterlag. Dennoch macht Gibson in dieser Woche 26 Plätze gut und stellt die neue Nummer 1 in Australien - als Weltranglisten-37. So hoch stand sie noch nie!
- Kimberly Birrell: Die 28-Jährige läuft im einigermaßen stabilen Tennisalter in diesem Jahr zur Bestform auf. Birrell holte in Seoul ihren ersten WTA-Titel überhaupt und klettert damit ebenso erstmals unter die Top 50 der Welt, als neue Nummer 41. Beeindruckend: Birrell spielt seit 2013 auf der Tour, 2023 knackte sie erstmals die Top 100 (wenngleich nur kurz), in diesem Jahr überraschte sie bereits bei den French Open mit einem Sieg über Jessica Pegula.
- Maya Joint: Die 20-Jährige hatte sich im Vorjahr in die Weltspitze gespielt, in dieser Saison lief aber kaum was zusammen. Bis sie in Wimbledon dann Serena Williams schlug. In Seoul ging es dann bis ins Finale, eben gegen Birrell. Und im Ranking: klettert sie wieder auf Rang 75.
Ansonsten? Hat sich wenig verändert, in der Spitze gar nichts. Grund: Die Top-Damen pausieren nach den US Open. Und so führt hier weiterhin Elena Rybakina vor Aryna Sabalenka und Jessica Pegula die Weltrangliste an.
Schön: French-Open-Finalistin Maja Chwalinska macht dank ihres Singapur-Halbfinals vier Plätze gut und ist die neue Nummer 21. Singapur-Siegerin Leylah Fernandez klettert nach unbefriedigenden letzten Wochen auch wieder auf Platz 26.
Julia Grabher wieder unter den Top 100, Eva Lys nicht mehr
Beste Deutsche ist Tamara Korpatsch (53.) vor Tatjana Maria (84.). Eva Lys (102.) verlässt nach langer Zeit die Top 100.
Top in Österreich ist nach wie vor Lilli Tagger (61.) vor Sinja Kraus (97.).
Julia Grabher (99.) macht dank ihres Sieges in Tolentino zwölf Plätze gut und steht damit wieder unter den besten 100 Spielerinnen der Welt.
