WTA Rom: Wie weit ist Amanda Anisimova schon wieder?

Nach ein paar Wochen Pause steigt heute Amanda Anisimova wieder in den WTA-Zirkus ein. Und das gegen eine Spielerin, die ihr bestimmt keinen Rhythmus geben wird.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 06.05.2026, 21:47 Uhr

Wer Amanda Anisimova in den sozialen Medien folgt, der könnte den Eindruck gewinnen, dass die verletzungsbedingte Zwangspause seit dem Ausscheiden in Miami gegen Belinda Bencic ganz gut für andere Aktivitäten genutzt wurde. Und man weiß natürlich auch, dass Anisimova ab und zu eine Unterbrechung vom immer weiter laufenden WTA-Zirkus braucht.  

Andererseits kann die 24-jährige Amerikanerin aber natürlich immer noch brillantes Tennis spielen. Aber manchmal passt das Matchup eben nicht: Denn bei ihren besten Turnieren 2026 scheiterte Anisimova jeweils an Jessica Pegula: im Viertelfinale der Australian Open und im Halbfinale von Dubai. 

Anisimova 2019 im Halbfinale der French Open 

In Rom wird es heute das Comeback geben, auf das sich Amanda Anisimova eigenen Angaben nach (Social Media!) sehr freut. Was sie möglicherweise schon vor der Auslosung kundgetan hat, denn ein Auftaktmatch gegen Jelena Ostapenko ist garantiert nicht das, was der Doktor verschrieben hat. Ostapenko hat bekanntlich kein Interesse daran, ihren Gegnerinnen irgendeinen Rhythmus anzubieten. Und gerade nach einer Auszeit wäre eben das wohl ganz gut für Amanda Anisimova. 

Aber man kann sich ein Draw ja nicht selbst schnitzen. Und wirklich wichtig wird es dann ja erst in Roland-Garros. Und da sei an das Jahr 2019 erinnert: Damals gab Anisimova im Foro Italico keine gute Figur ab - und stand wenige Wochen später bei den French Open im Halbfinale. Das Match gegen Jelena Ostapenko hat also wohl in erster Linie Testcharakter. 

Hier das Einzel-Tableau in Rom 


 

von Jens Huiber

Donnerstag
07.05.2026, 11:10 Uhr
zuletzt bearbeitet: 06.05.2026, 21:47 Uhr