WTA Toronto: Marta Kostyuk - „Ich liebe diesen Abschnitt der Saison“

Marta Kostyuk hat bei den letzten beiden Grand-Slam-Turnieren voll und ganz überzeugt. Den Grund dafür kennt die Ukrainerin nur zu gut.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 05.08.2026, 17:02 Uhr

Marta Kostyuk nach ihrem Auftakterfolg in Toronto
© Getty Images
Marta Kostyuk nach ihrem Auftakterfolg in Toronto

Halbfinale bei den French Open, Halbfinale in Wimbledon: Für Marta Kostyuk waren die letzten beiden Grand-Slam-Turniere die besten ihrer Karriere. Natürlich wäre Kostyuk gerne noch einen Schritt weiter gegangen, aber in Paris war mit Mirra Andreeva gegen die spätere Siegerin ebenso Schluss wie in London gegen Linda Noskova. 

Zwischen diesen beiden Events hatte Kostyuk übrigens kein einziges Turnier bestritten. Dieses Risiko geht die 24-Jährige vor den US Open natürlich nicht ein. Und also steht Marta Kostyuk als Nummer zehn gesetzt im Tableau des WTA-Tour-1000ers in Toronto, hat dort zum Auftakt gegen Lokalmatadorin Katherine Srebov mit zunächst einiger Mühe mit 7:6 (4) und 6:0 gewonnen. Die nächste Gegnerin wird schon ein echter Prüfstein, Kostyuk trifft auf Madison Keys. 

Kostyuk: „Alle werden langsam müde“

Kostyuk hat in der laufenden Saison die Titel in Rouen und vor allem in Madrid geholt, dort konnte sie Andreeva im Endspiel biegen. Und die guten Ergebnisse schlagen sich auch im Race to Indian Wells (ja!) nieder. Kostyuk liegt aktuell auf Position neun, hat noch genügend Zeit, dass sie sich einen Startplatz beim Saisonfinale, das erstmals im Tennis Paradise ausgetragen wird, zu sichern. 

Für ihre augenblickliche Bestform macht Marta Kostyuk ihre neu gefundene Konstanz verantwortlich. Auch wenn sie sich mit dem ersten Match auf Hartplatz nach langer Zeit schwer getan hat.  

„Ich habe mich gefühlt, als hätte ich zuletzt vor einem Jahr auf Hartplatz gespielt“, erklärte Kostyuk nach ihrem Sieg gegen Srebov. „Ich liebe diesen Abschnitt der Saison. Man kann sehen, wie alle langsam müde werden. Wie die Qualität manchmal sinkt und dass niemand mehr frisch ist. Man versucht zu sehen, wie die anderen damit umgehen. Und das ist immer spannend. Ich freue mich, zurück zu sein.“ 

Hier das Einzel-Tableau in Toronto
 

von Jens Huiber

Mittwoch
05.08.2026, 19:10 Uhr
zuletzt bearbeitet: 05.08.2026, 17:02 Uhr