WTA-Charts: Memphis-Siegerin Liutova halbiert fast ihr Ranking

Kristina Liutova hat mit ihrem Titel in Memphis mehr als 100 Plätze in den WTA-Rankings gut gemacht. Und Alexandra Eala ist in die Top 20 geklettert.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 04.08.2026, 11:40 Uhr

Kristina Liutova klopft bereits an den Top 100 an
© Getty Images
Kristina Liutova klopft bereits an den Top 100 an

Ein Halbierung des Rankings ist immer eine Sache der Perspektive. Sollte dies etwa Elena Rybakina gelingen, dann wäre die Kasachen die neue Nummer eins der Welt. Wenn man in den Charts weiter hinten angesiedelt ist, dann fällt die Verbesserung deutlich spektakulärer aus. So wie bei Kristina Liutova. Die 16-jährige Russin konnte ja in Memphis bei ihrem allerersten WTA-Turnier gleich den Titel holen. 

Und verbesserte sich damit von Rang 229 auf 126. Das ist streng mathematisch gesehen zwar keine Halbierung, aber mehr war selbst für Liutova nicht drin. Schließlich wurden in Memphis ja „nur“ 250 Zähler für die Siegerin ausgespielt. 

Rybakina könnte Sabalenka überholen 

Alexandra Eala hat in Washington dagegen 500 Punkte dazu gewonnen. Die Philippina stand aber schon auf Platz 28 der Charts, da sind große Sprünge ein wenig schwieriger. Eala verbesserte sich mit dem Finalerfolg gegen Jessica Pegula dennoch auf Position 20. 

Angeführt wird die Weltrangliste nach wie vor von Aryna Sabalenka, die in den kommenden Wochen um diese Spitzenposition aber ordentlich kämpfen muss. Denn die bereits erwähnte Elena Rybakina könnte den Thron übernehmen. Auf den Plätzen drei und vier in den Charts folgen dann Jessica Pegula und Coco Gauff - ohne kurzfristige Aussicht auf die Spitzenposition. 

Hier die aktuelle WTA-Weltrangliste 
 

von Jens Huiber

Dienstag
04.08.2026, 20:11 Uhr
zuletzt bearbeitet: 04.08.2026, 11:40 Uhr