Die Absteigerinnen des Jahres 2016

Wir präsentieren fünf Spielerinnen, für die es 2016 in der Weltrangliste abwärts ging.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 28.11.2016, 16:19 Uhr

PARIS, FRANCE - MAY 24: Ana Ivanovic of Serbia reacts during the Women's Singles first round match against Oceane Dodin of France on day three of the 2016 French Open at Roland Garros on May 24, 2016 in Paris, France. (Photo by Clive Brunskill/Gett...

Lucie Safarova(28. Dezember 2015: Platz 9 -> 28. November 2016: Platz 62)

Eine bakterielle Infektion führte dazu, dass Lucie Safarova in ihrem letztjährigen Erfolgsjahr nicht noch höher in der Weltrangliste kletterte. In diesem Jahr hatte die Tschechin auch noch mit den Auswirkungen zu kämpfen. Auf die Australien-Tour musste sie verzichten, die ersten fünf Saisonmatches gingen verloren, ehe sie mit dem Titel beim Heimturnier in Prag das einzige große Ausrufezeichen in diesem Jahr setzte. Dazu erreichte Safarova in Wimbledon das Achtelfinale. Viel besser lief es im Doppel, wo sie mit Stammpartnerin Bethanie Mattek-Sands vier Turniere gewann, darunter die US Open. Zudem gewann die 29-Jährige mit Barbora Strycova die Bronzemedaille bei Olympia.

Ana Ivanovic(28. Dezember 2015: Platz 16 -> 28. November 2016: Platz 63)

Ob es an den Hochzeitsvorbereitungen mit Bastian Schweinsteiger lag, dass Ana Ivanovic in diesem Jahr kaum nennenswerte Erfolge vorweisen konnte. Die Serbin beendete nach dem Erstrunden-Aus bei den US Open ihre Saison und wartet noch auf ihren ersten Sieg als Ehefrau. Man darf gespannt sein, ob Ivanovic im Jahr 2017 nicht nur auf feierlichen Anlässen eine gute Figur abgeben wird, sondern auch wieder auf dem Tennisplatz.

Anna-Karolina Schmiedlova(28. Dezember 2015: Platz 26-> 28. November 2016: Platz 225)

Zum Ende des letzten Jahres war Anna-Karolina Schmiedlova die Nummer eins der Slowakei. Ein Jahr später ist sie nur noch die Nummer sieben und im WTA-Ranking um knapp 200 Plätze abgerutscht. Schmiedlova verlor insgesamt 22-mal ein Auftaktmatch inklusive Qualifikation. Die 22-Jährige gewann dieses Jahr nur sieben Matches. Zwei davon, Sieg im Fed Cup und bei Olympia, gaben keine Weltranglistenpunkte. Das Gute für Schmiedlova: 2017 kann es eigentlich nur besser werden. Dass sie vorne anklopfen kann, hat sie 2015 bewiesen.

Sabine Lisicki(28. Dezember 2015: Platz 31-> 28. November 2016: Platz 92)

Dass Sabine Lisicki das Jahr in den Top 100 beendet, hat sie ein paar Siegen im Herbst zu verdanken. Die 27-jährige Deutsche konnte nur bei vier Turnieren mehr als ein Spiel gewinnen, darunter beim Lieblingsturnier in Wimbledon, wo sie die dritte Runde erreichte. Eine spielerische Weiterentwicklung bei der Wimbledonfinalistin von 2013 war in diesem Jahr nicht zu erkennen. Hinzu kamen private Schwierigkeiten mit der Trennung von Freund Oliver Pocher, über die in den Medien ausführlich berichtet wurde.

Bethanie Mattek-Sands(28. Dezember 2015: Platz 60 -> 28. November 2016: Platz 175)

Für Bethanie Mattek-Sands gilt das Gleiche wie bei ihrer Doppelpartnerin Lucie Safarova: im Einzel eine nicht zufriedenstellende Saison, aber im Doppel eine extrem erfolgreiche. Mattek-Sands gewann erst im April ihr erstes Hauptfeldmatch. Bei den Grand Slams schied sie jeweils in der ersten Runde aus. Der Höhepunkt im Einzel war der Einzug ins Viertelfinale in Hongkong, bei ihrem letzten Saisonturnier. Im Doppel hingegen gewann sie die US Open und vier weitere Turniere. Bei den WTA Finals in Singapur stand sie kurz davor, die Nummer eins im Doppel zu werden, doch das Finale ging verloren. Die Chancen stehen aber gut, dass die schillernde US-Amerikanerin Anfang 2017 die neue Weltranglisten-Erste wird, und vielleicht geht es dann auch im Einzel wieder nach oben.

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Montag
28.11.2016, 16:19 Uhr