Zverevs, Görges verlieren in Rom, Marach schlägt Struff

Der Montag in Rom stand aus deutsch-österreichischer Sicht im Zeichen der Doppelspieler. Siegreich blieben lediglich Oliver Marach und Anna-Lena Grönefeld.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 13.05.2019, 17:22 Uhr

Alexander Zverev muss sich in Rom auf das Einzel konzentrieren
© Getty Images
Alexander Zverev muss sich in Rom auf das Einzel konzentrieren

Von Jens Huiber aus Rom

Wer die Nummer fünf der Welt, mithin den Sieger von 2017 hautnah bei der Arbeit zusehen möchte, der nimmt, mit Verlaub, auch ein Match zwischen Katerina Siniakova und Qiang Wang in Kauf. Wobei die beiden Damen knapp zweieinhalb Stunden lang großes Tennis geboten haben, mit dem besseren Ende für die Tschechin. Aber: Nach Matchende hat sich handgestoppt keine einzige Person von der vollgepackten Tribüne auf Court 2 weg bewegt. Denn angekündigt war Alexander Zverev, in Kombination mit Bruder Mischa.

Raven Klaasen und Michael Venus gaben die Widerparts. Der  Südafrikaner und sein neuseeländischer Partner konzentrieren sich ausschließlich auf das Doppel, das Ergebnis von 7:6 (2) und 6:4 zu Ungunsten der Zverevs gibt den knappen Matchverlauf treffend wieder. Für die deutsche Nummer eins ist damit nur der Paarlauf verloren, im Einzel bekommt es Sascha Zverev mit Matteo Berrettini zu tun. Keine traumhaft gute Auslosung - aber Zverev wächst für gewöhnlich mit der Aufgabe.

Görges und Pliskova verlieren zweimal im Tiebreak

Einen Steinwurf entfernt und nur durch eine hohe Hecke von den Zverevs entfernt, nahm derweil Julia Görges einen unglücklichen Abschied von ihren Doppel-Ambitionen in Rom. Görges hatte mal wieder mit Lieblingspartnerin Karolina Pliskova gemeldet, das ausgezeichnete Auskommen der beiden miteinander erschließt sich dem Beobachter-Auge auch aus größerer Entfernung. Was aber in Summe nicht ganz reichte, Nadiia Kichenok und Abigail Spears setzten sich zweimal im Tiebreak durch.

Und gaben das Staffelholz auf Court 3 weiter an Oliver Marach und Jan-Lennard Struff, allerdings getrennt, der Steirer spielt bekanntlich mit Mate Pavic, der Warsteiner mit Ben McLachlan. Die deutsche Pechsträhne setzte sich jedenfalls nahtlos fort, wobei sich Marach/Pavic als das klar stärkere Doppel zeigte, nach weniger als einer Stunde Spielzeit mit 6:3 und 6:3 in Runde zwei einzogen.   

Am späteren Nachmittag gab es dann immerhin noch die zweite deutschsprachige Erfolgsmeldung: Anna-Lena Grönefeld kämpfte sich an der Seite von Demi Schuurs zum Sieg im Match-Tiebreak gegen Jelena Ostapenko und Lyudmyla Kichenok. 

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Montag
13.05.2019, 19:05 Uhr
zuletzt bearbeitet: 13.05.2019, 17:22 Uhr

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