Amanda Anisomova kehrt zu Ex-Coach Vleeshouwers zurück
Nach einem kurzen Intermezzo mit dem deutschen Trainer Sebastian Sachs kehrt die US-Amerikanerin Amanda Anisimova wieder zu ihren Wurzeln zurück und nimmt den bevorstehenden US-Hartplatz-Swing mit ihrem Ex-Coach Hendrik Vleeshouwers in Angriff, der sie im vergangenen Jahr in zwei Grand-Slam-Finals und bis auf Platz 3 in der Weltrangliste geführt hatte.
von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet:
30.07.2026, 13:16 Uhr

Nach der bislang besten Spielzeit ihrer Karriere, als sich Amanda Anisimova im vergangenen Jahr nicht nur in die Grand-Slam-Finals in Wimbledon und den US Open, sondern auch bis auf Platz 3 in der Weltrangliste vorspielen konnte, fehlten in dieser Saison bislang die ganz großen Resultate der US-Amerikanerin. Lediglich beim 1000er-Event in Dubai konnte die 24-jährige bis ins Halbfinale vordringen.
Und so zog die vierfache WTA-Titelträgerin nach dem verpatzten US-Sunshine-Double die Notbremse und trennte sich von ihrem Erfolgs-Coach Hendrik Vleeshouwers, um mit dem deutschen Trainer Sebastian Sachs zusammen zu arbeiten, der bereits die Schweizer Olympiasiegerin Belinda Bencic und die ehemalige US-Open-Siegerin Emma Raducanu aus Großbritannien betreut hatte.
Nachdem sich Anisimova zu Beginn positiv über die neuen Impulse des deutschen Trainers geäußert hatte, scheint nun der Testlauf nach vier Monaten beendet worden zu sein. Wie Aufnahmen in den sozialen Netzwerken zeigen, bereitet sich die Weltranglisten-9. mit ihrem niederländischen Ex-Coach auf den bevorstehenden US-Open-Hartplatz-Swing vor. Dieser hatte Anisimova 2024 nach ihrer mentalen Auszeit übernommen und sie anschließend in knapp zwei Jahren zu den bislang größten Erfolgen ihrer Karriere geführt.
