Andy Murray streut Andrey Rublev Rosen: "Wird sehr lange an der Spitze des Sports sein"

Andy Murray hat Andrey Rublev vor dem Aufeinandertreffen mit dem Russen in der zweiten Runde des ATP-500-Events von Rotterdam seinen Respekt ausgesprochen. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 03.03.2021, 18:34 Uhr

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Andrey Rublev trifft in der zweiten Runde von Rotterdam auf Andy Murray
Andrey Rublev trifft in der zweiten Runde von Rotterdam auf Andy Murray

Es war im Januar 2017, als Andy Murray - die damalige Nummer eins der Tenniswelt - in der zweiten Runde der Australian Open auf einen jungen Mann aus Russland treffen sollte. Nicht viel länger als eineinhalb Stunden sollte sich der Schotte damals mit dem 19-jährigen Jungspund aufhalten. Heute, gut vier Jahre später, kommt es für Murray zum Rematch mit dem Russen - unter nun jedoch völlig anderen Vorzeichen. 

Denn der junge Mann, Andrey Rublev sein Name, ist erwachsen geworden - und auch in der Weltrangliste gehörig nach oben geklettert. Mittlerweile ist der 23-Jährige auf Platz acht der ATP-Weltrangliste gereiht, darf bereits auf sieben Titelgewinne auf der Tour der besten Tennisspieler der Welt zurückblicken. Und Andy Murray? Der ist nur noch auf Rang 123 der ATP-Charts zu finden - hatte in den letzten Jahren immer wieder mit schweren Verletzungen zu kämpfen. 

Dass der Russe nun als Favorit in dieses Rematch geht, ist vor allem seiner harten Arbeit geschuldet, wie Murray im Vorfeld des Aufeinandertreffens mit Rublev betont: "Er trainiert immer. Ich habe ein paar Mal mit ihm trainiert und er verzichtet darauf, erstmal warm zu werden", erklärt Murray gegenüber der ATP. "Er geht einfach von Anfang an mit voller Kraft ins Training und so spielt er auch die Matches und das hat ihm viele, viele Erfolge beschert."

Murray: "Muss lernen, manchmal etwas ruhiger zu werden." 

Genau diese Attitüde soll Rublev auch in Zukunft große Erfolge bringen, davon ist der ehemalige Weltranglistenerste jedenfalls überzeugt: "Er wird noch lange an der Spitze des Spiels bleiben, weil er eine großartige Arbeitsmoral hat", so der Schotte. "Und er ist ein sehr guter Spieler." Nun sei es am Russen, dieses Können auch bei den Grand Slams noch eindrucksvoller unter Beweis zu stellen, betont Andy Murray. 

Und der Schotte hat dafür auch einen Ratschlag parat, den er dem Russen nicht vorenthalten möchte: "Ich denke, der nächste Schritt für ihn, um eines zu gewinnen oder bei den Majors weiter zu kommen, ist wahrscheinlich, dass er lernt, in den Matches vielleicht manchmal etwas ruhiger zu werden." Das wird Rublev wohl auch im heutigen Duell mit dem taktisch versierten Defensivkünstler Andy Murray brauchen. 

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