ATP Cup: Taylor Fritz zehrt noch vom Laver Cup

Beim ATP Cup Anfang 2020 wird Taylor Fritz zum dritten Mal innerhalb weniger Monate an einem Team-Wettbewerb teilnehmen. Der 22-jährige US-Amerikaner freut sich darauf.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 01.12.2019, 14:10 Uhr

Taylor Fritz geht als US-amerikanische Nummer zwei in den ATP Cup
© Getty Images
Taylor Fritz geht als US-amerikanische Nummer zwei in den ATP Cup

Die Saison 2019 war für Taylor Fritz keine schlechte, der US-Amerikaner hat in Eastbourne sein erstes ATP-Turnier gewonnen, überwintert in der Weltrangliste auf Position 32, was ihm bei den Australian Open einen Platz in der Gesetzten-Liste einbringen würde. Zuletzt war Fritz beim Davis-Cup-Finalturnier in Madrid im Einsatz, verlor dort als Nummer eins der USA zwar gegen Denis Shapovalov, besiegte mit Matteo Berrettini aber einen Mann aus den Top Ten.

Beim ATP Cup Anfang 2020 wird Fritz als der zweitbeste amerikanische Spieler ins Rennen gehen, John Isner ist dir Führungsrolle zugedacht. Als Nummer drei reist Reilly Opelka mit nach Perth. Eben der hatte im Vorfeld kein gutes Haar an der Veranstaltung gelassen. In der Gruppenphase treffen die US-Amerikaner auf Italien, Russland und Norwegen.   

Mit John Isner beim Laver Cup

Im Gespräch mit der Website der ATP wagte Fritz nun einen Ausblick auf die Veranstaltung, die am 3. Januar in Sydney, Brisbane und eben Perth ihren Ausgang nimmt. „Das wird ein unglaubliches neues Event für die Fans und die Spieler“, so der 22-Jährige. „Jedes Match ist für den Ausgang wichtig, ob die USA es unter die besten Acht schaffen.“ Ab dem Viertelfinale wird in Sydney gespielt, insgesamt nehmen 24 Nationen an der Premiere teil.

Seine Premiere feierte Fritz im abgelaufenen Jahr auch beim Laver Cup. Für jemanden, der gerne im Team spielt, natürlich eine ganz spezielle Erfahrung. „Wir spielen die meiste Zeit nur für uns, und am Ende des Jahres wird man nach seiner Position in den ATP Rankings beurteilt. Aber wir spielen nicht oft als Team, wo andere Spielern einen von der Seitenlinie aus anfeuern. Wenn man für sein Land spielt, dann gibt es viel zusätzliche Energie, wenn man gewinnt oder verliert. Aber ich habe festgestellt, dass mir das hilft. Es wird fantastisch werden, wie schon beim Laver Cup im September an der Seite von John zu spielen.“

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Sonntag
01.12.2019, 17:35 Uhr
zuletzt bearbeitet: 01.12.2019, 14:10 Uhr