ATP Indian Wells: Jannik Sinner an der Grundlinie zufrieden
Jannik Sinner durfte sich in der dritten Runde beim ATP Masters von Indian Wells über einen Zweisatzerfolg gegen Denis Shapovalov freuen. Vor allem mit seiner taktischen Ausrichtung zeigte sich der Südtiroler nach dem Match zufrieden.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
09.03.2026, 17:58 Uhr

Jannik Sinner ließ Denis Shapovalov in der dritten Runde von Indian Wells keine Chance. Der Kanadier musste sich dem Weltranglistenzweiten 3:6 und 2:6 beugen. Der Südtiroler möchte am kommenden Sonntag gerne seinen ersten Indian-Wells-Titel feiern und damit seine Sammlung der Masters-Trophäen erweitern. Der Erfolg gegen Shapovalov war der nächste Schritt und sicherlich auch ein Zeichen an die Konkurrenz. Sinner zeigte sich dementsprechend gut aufgelegt nach dem Match: "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Performance."
Als Geheimnis seines Sieges gegen Shapovalov verriet Sinner nach dem Duell, dass vor allem das Grundlinienspiel einen wichtigen taktischen Ausschlag hatte. „Ich habe versucht die Grundlinie zu halten. Ab dem zweiten Satz war ich dann ein bisschen aggressiver, das hat definitiv geholfen.“ Nicht umsonst heißt es sprichwörtlich ja gerne: Die Mischung macht es!
Sinner wird nun von Fonseca gefordert
Mit Sprichwörtern dürfte in der kommenden Runde jedoch nicht viel zu holen sein. Mit Joao Fonseca wartet nicht nur ein gutaufgelegter Gegner, der Tommy Paul besiegte. Fonseca dürfte selbst aggressiv gegen den Weltranglistenzweiten vorgehen. Der Hardcourtbelag wird jedoch deutliche Vorteile für Jannik Sinner bereithalten.
Es wird das erste Duell zwischen Sinner und dem 19-jährigen Brasilianer sein, der ja immer noch von vielen Beobachtern als großes Talent angesehen wird, das Sinner und auch Carlos Alcaraz auf Dauer Konkurrenz machen kann. Das direkte Duell gegen den Italiener dürfte einen Vorgeschmack geben. Jannik Sinner wird sich erneut eine gute Taktik überlegen.
Hier das Einzel-Tableau in Indian Wells
