ATP Masters Montreal: Auch Medvedev beteiligt sich am Favoritensterben
An einem Tag, an dem viele der Favoriten beim ATP-Masters-1000-Turnier in Montreal ausgeschieden sind, machte auch Daniil Medvedev keine Ausnahme.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
06.08.2026, 06:07 Uhr

Es schien gestern zwei Arten von Problemen in Montreal zu geben: Da war zunächst einmal Taylor Fritz, der am Montag in Washington noch das Endspiel bestreiten (und gewinnen) durfte - und der sich Thiago Augustin Tirante dennoch überraschend geschlagen geben musste. Vermutlich aus Erschöpfungsgründen. Finalgegner Rafael Jodar machte es gegen Corentin Moutet dagegen besser.
Und da war dann auch noch die Fraktion „eingerostet“, die seit längerer Zeit kein Match mehr bestritten hat. Alexander Zverev ist hier an erster Stelle zu nennen, der bei seinem ersten Auftritt seit dem Wimbledon-Finale gegen Ballon Griekspoor mit 7: (3), 2:6 und 4:6 verlor.
Medvedev und Monfils müssen sich verabschieden
Daniil Medvedev hat eine noch längere Pause hinter sich, schließlich hatte der Russe in Wimbledon ja früh gegen Jan-Lennard Struff verloren. Endlich zurück auf seinem geliebten Hartplatz machte Meddy nun gegen Botin van de Zandschulp keinen Stich, musste sich mit 3:6 und 6:7 (5) geschlagen geben. Medvedev war in Montreal an Position vier gesetzt gestartet, trug also seinen Teil zum Favoritensterben bei.
Nicht ganz so überraschend kam dagegen der endgültige Abschied aus Kanada von Gael Monfils. Der Franzose wird Ende der Saison ja seine Karriere beenden, in Montreal wird als letztes Ergebnis ein 3:6, 6:0 und 3:6 gegen Learner Tien vermerkt bleiben.
Hier das Einzel-Tableau in Montreal
