ATP Masters Rom: Ofner kämpft tapfer, aber Sinner siegt

Jannik Sinner bleibt beim Heimturnier in Rom auf Kurs. Der Weltranglistenerste setzte sich im durchaus sehenswerten österreichisch-italienischen Duell gegen Sebastian Ofner mit 6:3, 6:4 durch.

von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet: 09.05.2026, 21:12 Uhr

Jannik Sinner startet seine Offensive in Rom
© Getty Images
Jannik Sinner startet seine Offensive in Rom

Das Match zum Nachlesen im Liveticker

Sebastian Ofner hatte sich bereits vor der Partie begeistert gezeigt, gegen die Nummer eins der Welt, Jannik Sinner, antreten zu dürfen. Diese Motivation war von Beginn an sichtbar. Der Steirer hielt in den ersten Ballwechseln gut mit, streute mehrere starke Winner ein und suchte aktiv den Weg nach vorne. Doch ein Doppelfehler beim Stand von 1:2 brachte Sinner das frühe Break zum 3:1.

Sinner sourverän

Danach wurde schnell deutlich, wo der Unterschied liegt: Ofner konnte das Tempo von Sinner zwar weitestgehend mitgehen, das Spiel diktierte aber fast ausschließlich Sinner. Seine Servicegames rauschten vorbei, während sich die eigentlichen Kämpfe in den Aufschlagspielen des Österreichers abspielten. Der erste Satz ging folgerichtig mit 6:3 an den Italiener.

Fußball-Stimmung im Foro Italico

Die Atmosphäre erinnerte zwischenzeitlich eher an ein Derby im Fußballstadion als an ein Tennismatch. Das Publikum peitschte Sinner bei nahezu jedem Punkt nach vorne, immer wieder hallten Sprechchöre durch das Foro Italico. Unterbrochen wurde die Partie allerdings von gleich zwei Medical Emergencies auf den Rängen.

Ein einziges Break entscheidet

Zu Beginn des zweiten Durchgangs geriet Ofner sofort wieder unter Druck. Sinner erspielte sich zwei Breakchancen, die zweite nutzte er eiskalt zum 1:0. Genau dieses Spiel wurde letztlich zum Knackpunkt des Satzes, denn Ofner lief dem Rückstand permanent hinterher. Trotzdem präsentierte sich der Österreicher kämpferisch und hielt die Intensität hoch. Besonders beeindruckend: das fast zehnminütige Game zum 3:4, in dem Ofner nach mehreren engen Ballwechseln verkürzte. Am Ende blieb Sinner aber stabil und verwandelte seinen ersten Matchball zum 6:4.

Cobolli jubelt, Shelton raus

Im Achtelfinale trifft Sinner nun auf den Sieger der späten Abendpartie zwischen Alexei Popyrin und Jakub Mensík.

Ebenfalls erfolgreich war zuvor Lokalmatador Flavio Cobolli, der sich vor heimischem Publikum mit 7:6, 6:3 gegen Terence Atmane durchsetzte. Einen rabenschwarzen Tag erwischte dagegen München-Sieger Ben Shelton: Der US-Amerikaner verlor gegen Nikoloz Basilashvili mit 4:6, 7:6, 3:6.

Hier das Einzeltableau der Herren in Rom

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von Isabella Walser-Bürgler

Samstag
09.05.2026, 20:59 Uhr
zuletzt bearbeitet: 09.05.2026, 21:12 Uhr

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