ATP Metz: Andy Murray kämpft sich gegen Humbert durch

Der ehemalige Weltranglisten-Erste Andy Murray (ATP-Nr. 113) hat beim ATP-250er-Turnier in Metz/Frankreich die zweite Runde erreicht.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 22.09.2021, 09:42 Uhr

Für Andy Murray gibt es vorerst kein Wiedersehen mit Australien
© Getty Images
Andy Murray

Murray musste beim 4:6, 6:3 und 6:2 Schwerstarbeit verrichten, feierte gegen den auf Platz 26 der Welt notierten Lokalmatadoren Ugo Humbert allerdings einen wichtigen Sieg auf dem beschwerlichen Comebackweg./

Ein schwaches Aufschlagspiel zum Ende des ersten Durchgangs brachte Murray in Rückstand, zwei Chancen zum direkten Rebreak nutzte er nicht. Im zweiten Satz gelang ihm nach mehreren Anläufen das entscheidende Break zum 5:3, eine Breakball musste er dann noch abwehren auf dem Weg zum Satzausgleich.

Im entscheidenden Satz rauschte Murray gegen den noch angeknockten Humbert dann schnell zur 4:0-Führung, ein 15:40 im vorletzten und ein 30:40 im letzten Aufschlagspiel musste er noch drehen, Letzteres tat er mit einem sensationellen Rückhandpassierschlag. Am Ende feuerte er sein 18. Ass zum Sieg rüber - dem besten in 2021, wenn man das Ranking seiner Gegner zugrundelegt.

Andy Murray mit starker Aufschlagleistung

Überhaupt war Murray bei eigenem Aufschlag stark: 85 Prozent seiner Punkte machte er, wenn das erste Service kam. Sowohl er als auch Humbert waren jedoch schwach bei der Ausbeute ihrer Breakchancen: Murray nutzte immerhin 3 seiner 13 Möglichkeiten, Humbert nur 1 von 7.

Er sei immer wieder von der Tour abwesend gewesen, kenne viele Spieler gar nicht mehr so gut, was das Tennis angehe, erklärte Murray im Anschluss. "Es ist manchmal schwierig, gegen sie zu spielen und einen Weg zu finden, um zu gewinnen." Murray hatte sich 2019 an der Hüfte operieren lassen müssen und seine Karriere quasi beendet, die OP war jedoch so erfolgeich, dass er wieder zum Schläger griff. Andere Baustellen haben jedoch ein regelmäßiges Spielen verhindert.

Murray trifft in Runde 2 auf Vasek Pospisil. Bereits am Mittag hatte Lucky Loser Philipp Kohlschreiber nach einem Sieg über Marco Cecchinato den Einzug in die zweite Runde geschafft, Jan-Lennard Struff indes verlor gegen Mikael Ymer. Für ein Ausrufezeichen sorgte Youngster Holger Vitus Rune: Der Qualifikant verteilte an Bernabe Zapata Miralles beim 6:0, 6:0 die Brille - oder wie der Franzose sagt: ein "bicyclette".

Zum Einzel-Draw in Metz

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zuletzt bearbeitet: 22.09.2021, 09:42 Uhr

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