ATP-Ranking 2021: Djokovic entspannt Erster, Sinner mit größtem Sprung in die Top 10

Novak Djokovic überwintert bereits zum siebten Mal auf Weltranglistenplatz 1 - ein Rekord natürlich. Hubert Hurkacz und Jannik Sinner sind in Sachen Top 10 die größten Aufsteiger.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 22.11.2021, 11:11 Uhr

Novak Djokovic bekam es im Viertelfinale von Paris-Bercy mit Taylor Fritz zu tun
© Getty Images
Novak Djokovic

Novak Djokovic steht ganz oben - nichts Neues. Nach 2011, 2012, 2014, 2015, 2018 und 2020 ist es bereits das siebte Jahr, an dem er seine Winterferien von der Spitze aus genießt, ein Rekord natürlich. Einzig die sechs Jahre in Folge, die Pete Sampras von 1993 bis 1998 hingelegt hatte, werden wohl schwer zu knacken sein für den "Djoker", einzig aus Altersgründen, versteht sich./

Djokovic führt also mit 11.540 Zählern vor Daniil Medvedev mit 8.640 Punkten; und auch Alexander Zverev hat mit seinem Sieg bei den ATP Finals einigen Boden gutgemacht, steht bei 7.840 Punkten vor Stefanos Tsitsipas mit 6.540 vor Andrey Rublev (5.150), Rafael Nadal (4.875) und Matteo Berrettini (4.568).

Dann folgen drei Youngster, die allesamt erstmals unter den besten zehn Spielern ihr Weihnachtsfest begehen: Casper Ruud (Nr. 8) war vor einem Jahr noch auf Platz 27 notiert, Hubert Hurkacz (9.) noch die Nummer 34 und Jannik Sinner (Nr. 10) noch die 37.

Dominic Thiem verliert - Federer im Race gleichauf mit Oscar Otte

Verlassen haben die Saisonend-Rangliste im Vergleich zu 2020 nun Dominic Thiem (er ist nun 15.), Roger Federer (16.) und Diego Schwartzman (13.). Bei Thiem und Federer hat es freilich verletzungsbedingte Gründe, alleine die Corona-Weltranglistenregeln haben ein weiteres Abrutschen verhindert. Zum Vergleich: Im Race stellt Thiem nur die Nummer 68, Federer nur die 79. Wie übrigens auch Oscar Otte - einer der Aufsteiger des Jahres, der von den Coronaregeln nicht profiziert, im offiziellen Ranking ist er die Nummer 112 (er steht damit dennoch so hoch wie noch nie).

Aus deutscher Sicht ist nach Zverev erst mal Ebbe, dann folgen Jan-Lennard Struff (51.), Dominik Koepfer (54.), Peter Gojowczyk (85.) und Daniel Altmaier (100.).

In Österreich ist nach Thiem erst wieder Dennis Novak (118.) gelistet, vor Jurij Rodionov (139.) und Sebastian Ofner (191.).

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von Florian Goosmann

Montag
22.11.2021, 11:37 Uhr
zuletzt bearbeitet: 22.11.2021, 11:11 Uhr

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