ATP-Ranking: Kitz- und Estoril-Champions Halys und van Assche gehen steil

Bei Abwesenheit der Top 10 in der vergangenen Turnierwoche nutzten vor allem die französischen Spieler die letzte ATP-Turnierwoche des Jahres auf Sand. Während Quentin Halys durch seinem Triumph bei den Generali Open in Kitzbühel kurz vor der Rückkehr in die Top 50 steht, schaffte Luca van Asche mit seinem Championat in Estoril den erstmaligen Einzug in diesen elitären Kreis.

von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet: 27.07.2026, 11:08 Uhr

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Mit seinem Titelgewinn bei den Generali Open in Kitzbühel verzeichnete Quentin Halys in der Weltrangliste den größten Sprung der Woche innerhalb der Top 100.

Einen weiten Bogen machte die Top 10 in der vergangenen Woche in Vorbereitung auf die US-Hartplatzsaison um die letzten beiden ATP-Sandplatzturniere der Saison in Kitzbühel und Estoril. Lediglich der French-Open-Finalist Flavio Cobolli zeigte sich für ein Antreten in der Gamsstadt gewillt, musste aber aufgrund seines straffen Vorprogramms doch noch für das Vorzeige-Event in Tirol passen. Dennoch rutschte Novak Djokovic ohne aktive Teilnahme um zwei Plätze auf Position 5 vor, da Alex de Minaur (Nr. 6) um einen und Ben Shelton (Nr. 8) um zwei Plätze nach hinten rutschten. Dazwischen platzierte sich Daniil Medvedev, der um einen Rang auf Platz 7 vorrücken konnte.

Und so nutzten zwei französische Spieler die große Chance, sich mit einem Turniersieg in der Weltrangliste weit nach oben zu katapultieren. So kletterte der 29-jährige Quentin Halys durch sein Championat bei den Generali Open in Kitzbühel im ATP-Ranking um satte 31 Plätze nach oben und steht mit Position 52 kurz vor seiner Rückkehr in die Top 50 der Weltrangliste, wo er vor einem Jahr mit Rang 46 bereits einmal stand. Immerhin das Finale beim 250er-Event in Österreich erreichte der Kasache Alexander Bublik, der dadurch nach seinem Vorjahrestriumph immerhin die Position 11 halten konnte. Als einer der Gewinner darf sich aus deutscher Sicht der Karlsruher Yannick Hanfmann fühlen, der durch seinen Halbfinal-Einzug um sieben Plätze auf Rang 45 klettern konnte. Unverändert aus germanischer Sicht in den Top 100 ist Alexander Zverev auf Position 2, während es für Jan-Lennard Struff (Nr. 42) und Daniel Altmaier (62) um jeweils eine Position nach hinten ging.Aus ÖTV-Sicht steigerte sich Jurij Rodionov durch seinen Achtelfinaleinzug aus der Qualifikation heraus um 9 Plätze auf Position 136 und rückt damit der österreichischen Nr. 1 Sebastian Ofner gefährlich nahe, der weiterhin Platz 124 bekleidet. Einen Platz büßte Lukas Neumayer ein, der nun auf Platz 173 steht, während sich Joel Schwärzler um zwei Positionen auf Rang 183 verbessern konnte.

Als zweiter großer Gewinner der Woche darf sich der ehemalige Junioren-French-Open-Sieger Luca van Assche fühlen, der in Estoril nicht nur wie Halys in Kitzbühel seinen Premierentitel auf der ATP-Tour feiern durfte, sondern mit einem Anstieg um 30 Plätze auf Rang 48 erstmals in die Top 50 vordringen konnte. Ebenfalls einen Sprung nach vorne machte der Finalst Alexander Blockx aus Belgien, der sich um 6 Plätze auf Rang 32 steigern konnte. Um 19 Positionen ging es gar für den französischen Halbfinalisten Hugo Gaston vorwärts, der mit Platz 90 die Rückkehr in die Top 100 fixieren konnte. Beachtenswert aus lokaler Sicht auch der weitere Vormarsch des Portugiesen Jaime Faria, der mit seinem Viertelfinaleinzug um 9 Ränge aufsteigen und damit ein neues Karrierehoch mit Platz 79 zu verzeichnen hat.

Hier die aktuelle ATP-Weltrangliste 

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von Dietmar Kaspar

Montag
27.07.2026, 13:21 Uhr
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