Australian Open: Alexander Bublik als "Partycrasher"? Das passt perfekt!
Alexander Bublik trifft am Sonntag im Achtelfinale der Australian Open auf Alex de Minaur. Der Australier spielt mit den großen Erwartungen der heimischen Fans. Der Kasache könnte der perfekte Kontrahent sein, um die Hoffnung des Publikums in Melbourne zu minimieren.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
24.01.2026, 14:50 Uhr

Alex de Minaur vereint in diesen Tagen die Erwartungen von vielen Fans auf seine Person. Die australische Tennisgemeinde wünscht sich endlich mal wieder einen heimischen Einzelsieger bei den Männern. Der letzte Triumph liegt bereits einige Jahrzehnte zurück. Lleyton Hewitt unterlag 2005 Marat Safin im Endspiel, Mark Edmondson war vor genau 50 Jahren der letzte Lokalheld mit Siegerpokal in der Hand.
Die Dominanz von Jannik Sinner und Carls Alcaraz ist bereits ein wichtiger Bestandteil, um diese großen Erwartungen zu dämpfen. Doch bereits am Sonntag könnte im Achtelfinale Alexander Bublik der perfekte Partycrasher werden. Der Kasache fordert Alex de Minaur zum Duell und ist mit seiner unkonventionellen Spielweise und dem dazugehörigen exzentrischen Auftreten wie gemacht für diese Rolle.
Bublik gewann die beiden letzten Duelle
Im direkten Vergleich liegt de Minaur nach fünf Duell zwar vorne, doch die letzten beiden Matches gingen an Bublik, der im vergangenen Jahr in der zweiten Runde von Roland-Garros den Weltranglistensechsten aus dem Turnier nehmen konnte. Inklusive Fünfsatzdrama und 2:0-Satzführung für den australischen Profi!
Ein ähnlicher Matchverlauf würde definitiv für eine kochende Stimmung in der Night Session der Rod Laver Arena sorgen. Der Sieger wird mit hoher Wahrscheinlichkeit im Viertelfinale auf Carlos Alcaraz treffen. Die Party in Melbourne geht also so oder so unaufhaltsam weiter.
