Australian Open: Elina Svitolina hofft durch Erfolgslauf auf "etwas Licht" für die Ukraine
Geht es nach Elina Svitolina, soll ihr Erfolgslauf bei den Australian Open den Menschen in der Ukraine “etwas Licht” spenden.
von SID
zuletzt bearbeitet:
27.01.2026, 14:48 Uhr

Die Ukrainerin Elina Svitolina hat ihren ersten Einzug ins Halbfinale der Australian Open den frierenden und vom Krieg gebeutelten Menschen in ihrer Heimat gewidmet. Sie hoffe, dass sie diesen "etwas Licht" bringen konnte.
"Ich weiß, dass viele Menschen zugeschaut haben. Es liegt mir natürlich sehr am Herzen, dass ich so viel Unterstützung von den Ukrainern bekomme und dass viele Menschen in der Ukraine Tennis kennenlernen", sagte die 31-Jährige nach ihrem 6:1 und 6:2 in nur 59 Minuten gegen French-Open-Siegerin Coco Gauff: "Denn gerade jetzt ist es für die Menschen in der Ukraine ohne Strom und allem anderen einer der härtesten Winter überhaupt."
Und in diesem harten Winter wolle sie "den Menschen in der Ukraine, meinen Freunden, die meine Spiele verfolgen, etwas Licht bringen, ein wenig positive Nachrichten, und das ist ein großartiges Gefühl für mich."
Brisantes Halbfinalduell mit Sabalenka
In ihrem vierten Major-Halbfinale trifft Svitolina auf die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka aus Belarus, eine durchaus brisante Konstellation. Svitolina hatte Sabalenka schon bei den French Open 2023 den Handschlag verweigert.
"Ich gebe Russinnen und Belarussinnen nicht die Hand, so einfach ist das", sagte sie damals. Und weiter: "Ich repräsentiere mein Land, ich habe eine Stimme und eine Haltung in diesem Krieg. Was Russland und seine Soldaten in unserem Land angerichtet haben, ist schrecklich."
Hier das Damen-Einzel-Tableau in Melbourne
