Australian Open: Irre Szenen! Sebastian Ofner jubelt verfrüht über Sieg – und scheidet aus
Sebastian Ofner hat am Mittwoch für die bislang kurioseste Szene der Australian Open 2026 gesorgt. Der Österreicher jubelte in der zweiten Qualifikationsrunde gegen Nishesh Basavareddy im Tiebreak des dritten Satzes verfrüht über den Sieg – und schied anschließend trotz klarer Führung aus.
von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet:
14.01.2026, 07:07 Uhr

Bitterer hätten die Australian Open für Sebastian Ofner nicht zu Ende gehen können! Der Österreicher hat seine Zweitrundenpartie in der Australian-Open-Qualifikation gegen Nishesh Basavareddy mit 6:4, 4:6 und 6:7 (11) verloren und damit den Sprung ins Hauptfeld verpasst. Vor allem die Art und Weise, wie er die Begegnung verlor, dürfte den 29-Jährigen noch einige Zeit beschäftigen.
Als Ofner im Tiebreak des dritten Durchgangs den Punkt zum 7:1 machte, jubelte er bereits über den vermeintlichen Einzug in die dritte und letzte Qualifikationsrunde. Das Problem aus seiner Sicht: Seit 2022 werden die Tiebreaks im Entscheidungssatz bei allen vier Grand-Slam-Turnieren bis zehn gespielt.
Ofner vergibt Matchball
Dieser Fauxpas brachte Ofner offenbar völlig aus dem Konzept. Der Weltranglisten-131. verlor acht der nächsten neun Punkte und sah sich beim Stand von 8:9 mit dem ersten Matchball konfrontiert. Ofner konnte diesen – wie wenig später einen weiteren – abwehren und fand anschließend bei 11:10 sogar selbst einen Matchball vor.
Ein zweites Mal durfte Ofner an diesem Mittwoch aber nicht jubeln. Dem Steirer unterlief ein unerzwungener Vorhandfehler, ehe Basavareddy zwei Punkte später am Netz den Einzug in die dritte Qualifikationsrunde fixierte. Und das sportliche Drama um Sebastian Ofner damit endgültig perfekt machte.
Hier das Quali-Draw der Herren
