Baby, Biografie und Bois de Boulogne: Kerber hat noch längst nicht fertig

Die Autobiografie soll noch nicht das Ende der Karriere markieren, die Babypause ebenfalls nicht: Angelique Kerber hofft auf die Olympia-Teilnahme 2024 in Paris.

von SID
zuletzt bearbeitet: 28.09.2022, 14:02 Uhr

Angelique Kerber
© Porsche
Angelique Kerber

Kürzlich beim Leipziger Opernball hat Angelique Kerber ihren Babybauch gekonnt unter einer edlen roten Robe versteckt. Keine Fragen zur Schwangerschaft bitte, auch nicht zum genauen Geburtstermin ihres ersten Kindes. "Irgendwann im Frühjahr 2023" ist alles, was sich die 34-Jährige dazu entlocken lässt.

Bei anderen Themen ist die ehemalige Nummer eins der Welt wesentlich gesprächiger. Ihre Karriere will sie nach der Babypause unbedingt fortsetzen, sie hofft vor allem auf die Teilnahme am olympischen Tennisturnier 2024 im Pariser Bois de Boulogne, dem alljährlichen Schauplatz der French Open. "Ich war ja schon in London und Rio de Janeiro dabei, und es ist schon etwas ganz Besonderes, bei so einem weltbewegenden Ereignis für sein Land zu spielen", sagte Kerber im Gespräch mit dem Porsche-Newsroom.

Im Sport ist ja bekanntlich alles eine Frage des Willens - und bezeichnenderweise ist das auch der Titel ihrer Autobiografie, die am 5. November in den Verkauf geht. In dem 224 Seiten langen Buch schildert Angie Kerber ihren Weg auf den Tennisthron, ihre drei Grand-Slam-Siege in Wimbledon, New York und Melbourne und das bisweilen harte und anspruchsvolle Leben als Tennisprofi.

Kerber: "Wenn ich was mache, dann richtig"

Der Rückblick auf eine große Karriere soll allerdings wie schon gesagt nicht deren Ende markieren, im Gegenteil, das eine oder andere Kapitel möchte Kerber schon noch hinzufügen. Sie werde auf jeden Fall versuchen, "so schnell wie möglich wieder fit zu werden und auf die Tour zurückzukehren, allerdings ohne irgendwas zu überstürzen. Und dann will ich auch wieder angreifen. Wenn ich was mache, dann richtig."

Ihr aktueller Alltag, das räumt Kerber gerne ein, "ist jetzt natürlich etwas komplett Neues für mich", schließlich habe sie bis zu den US Open 2022 "in den vergangenen 13 Jahren keinen Grand Slam ausgelassen". Sie versuche, die Zeit bis zur Geburt ihres Kindes "so gut es geht für mich zu nutzen. Ich mache weiter Sport, um fit zu bleiben, spiele auch weiter Tennis. Sport gehört nun mal zu meinem Leben."

Zuletzt hatte Kerber das Eurosport-Team bei der Übertragung der US Open unterstützt und das Frauenfinale zwischen der späteren Turniersiegerin Iga Swiatek (Polen) und Ons Jabeur (Tunesien) kommentiert. "Bei der einen oder anderen Spielerin weiß ich jetzt viel besser, auf was ich achten muss, wenn ich mal wieder auf sie treffe", sagte sie anschließend.

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Mittwoch
28.09.2022, 15:52 Uhr
zuletzt bearbeitet: 28.09.2022, 14:02 Uhr

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