BOSS OPEN: Nach Musik-Pause - Struff verpasst Überraschung gegen Bublik

Erst abgelenkt, dann ausgeschieden: Jan-Lennard Struff hat die nächste Überraschung gegen den kasachischen Topspieler Alexander Bublik verpasst und ist als letzter deutscher Profi beim ATP-Turnier in Stuttgart gescheitert.

von SID
zuletzt bearbeitet: 10.06.2026, 19:58 Uhr

Jan-Lennard Struff in Stuttgart
© Sascha Feuster
Jan-Lennard Struff in Stuttgart

Im Achtelfinale des Rasen-Events verlor der Routinier (36) trotz einer ordentlichen Leistung mit 6:7 (3:7), 6:3, 2:6.

In der ersten Runde der French Open hatte Struff den damaligen Top-Ten-Spieler Bublik noch überraschend aus dem Turnier genommen. Diesmal verlor er eine Partie, in der es Mitte des ersten Satzes kurios wurde.

Von einem Ort auf der Anlage dröhnte laute Party-Musik auf den Court herüber. Struff, der gerade einen Breakball abwehren wollte, wurde zu einer Unterbrechung gezwungen. Erst nach wiederholter Aufforderung des Stuhlschiedsrichters und einer mehrminütigen Pause konnte die Partie fortgesetzt werden. Struff ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und gewann sein Service, am Ende setzte sich dennoch die Klasse des aufschlagstarken Kasachen durch.

Zuvor war bereits Yannick Hanfmann ausgeschieden. Er unterlag dem Italiener Mattia Bellucci mit 5:7, 7:6 (7:4), 2:6. Hanfmann, Nummer 59 der Weltrangliste, konnte damit seine Bestleistung bei dem Vorbereitungsturnier auf den Rasenklassiker in Wimbledon (ab 29. Juni) nicht toppen. Dreimal hatte er zuvor auf der Anlage des TC Weissenhof das Achtelfinale erreicht und war jeweils ausgeschieden - 2017 im deutschen Duell mit Alexander Zverev, der seinen Start nach dem French-Open-Sieg am Sonntag abgesagt hatte.

von SID

Mittwoch
10.06.2026, 19:57 Uhr
zuletzt bearbeitet: 10.06.2026, 19:58 Uhr