Casper Ruud: "Habe mein Level der letzten Jahre gesteigert"
Casper Ruud zeigte im Halbfinale des ATP-1000-Masters in Rom eine starke Leistung gegen Karen Khachanov. Der Norweger sieht sich gewappnet für das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres in Paris.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
14.05.2026, 13:11 Uhr

Casper Ruud ließ sich am Mittwoch vom Regen nicht ablenken. Der Norweger zog gegen Karen Kachanov ins Halbfinale ein, obwohl die fast zweieinhalbstündige Regenunterbrechung Ruud im zweiten Satz zunächst aus dem Konzept brachte. In den Sätzen eins und drei zeigte der ehemalige Weltranglistenzweite hingegen seine ganze Klasse. “Es fühlt sich an, dass ich mein Level der letzten drei, vier Jahre gesteigert habe”, zeigte sich Casper Ruud nach dem Match zufrieden.
Der aktuell 25. der ATP-Weltrangliste ließ die Fans sogar ein wenig tiefer in seine Gefühlswelt blicken: “Mein Ranking war schon deutlich besser, aber das sagt nichts darüber aus, wie du dich auf dem Court fühlst.”
Erste Endspiel des Jahres in Rom für Ruud?
Es wäre auch seltsam, wenn das aktuelle Gefühl bei Casper Ruud nach dem Halbfinaleinzug in Rom nicht positiv wäre. Doch Ruud ließ auch durchblicken, dass ihn viele Niederlagen der jüngeren Vergangenheit ärgern, die vor einigen Jahren nicht passiert wären. Die Bilanz in diesem Jahr kann sich jedoch durchaus sehen lassen. 16 Siege stehen nun neun Niederlagen gegenüber.
Vor allem auf seinem bevorzugten Geläuf, der roten Asche, läuft es aktuell sehr gut für den dreimaligen Grand-Slam-Finalisten. Beim vorherigen Masters-Event in Madrid ging es für Ruud als Titelverteidiger bis ins Viertelfinale. In Monte Carlo war zwar bereits im Achtelfinale das Turnier beendet, doch Grund dafür war die vorzeitige Aufgabe gegen Felix Auger-Aliassime.
Sollte Ruud im Halbfinale auch Luciano Darderi bezwingen, wäre die erste Finalteilnahme in diesem Jahr sicher. Damit würde sich der 27-Jährige auch für Roland-Garros im Kreis der erweiterten Favoriten anmelden.
Hier das Einzel-Tableau in Rom
