Davis Cup: Blaues Auge an Tag eins - Melzer erwartet "interessanten" zweiten Tag.
Nach dem ersten Tag geht das österreichische Davis-Cup-Team mit einem 1:1 aus den beiden Einzeln. Kapitän Jürgen Melzer bleibt für den Sonntag optimistisch, hält sich aber auch Optionen offen.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
06.02.2026, 14:55 Uhr

Am Ende des ersten Tages war dann doch alles gut. Nach dem enttäuschenden Auftritt von Sebastian Ofner im ersten Einzel gegen Yosuke Watanuki und dem Rückstand nach dem ersten Match, egalisierte Jurij Rodionov mit einer starken Vorstellung gegen Shintaro Mochizuki die Partie. “Es scheint so, dass ich im Davis Cup immer sehr, sehr gut spiele. Ich habe auch schon einige Spiele hinter mich gebracht, und ich glaube einfach, dass ich mit der Erfahrung, die ich jetzt habe, dieses Format sehr genieße”, sagte Rodionov nach seinem Zweisatzerfolg. Jürgen Melzer konnte sich auf den 26-Jährigen verlassen.
Bei Sebastian Ofner verlief der Tag ganz anders. Die Nummer eins des Teams in Tokio trainierte laut Melzer in den Tagen in Japan sehr gut. Doch diese Leistung brachte Ofner zu keiner Zeit auf den Platz in der großen Arena. Viel mehr hatte man den Eindruck, das Match würde am Steirer vorbeilaufen. Laut Ofner war es ein “bisserl taff gegen ihn Rally zu spielen”. In der Tat bot Watanuki wenig Angriffsmöglichkeiten.
Melzer sieht Doppel nicht als sicheren Punkt
Kapitän Jürgen Melzer bestätigte die Eindrücke seiner Schützlinge, richtete den Blick jedoch schnell wieder nach vorne. “Für morgen wird es natürlich interessant.” Zunächst treten Alexander Erler und Lucas Miedler im Doppel an. Das Duo geht als Favorit in das Match, auf einen sicheren Punkt will Melzer jedoch nicht hoffen: “Es kann immer alles passieren.”
Nach einem erfolgreichen Verlauf im Doppel könnte die Ausgangslage schon wieder eine ganz andere sein. Doch so oder so werden die beiden anschließenden Einzel entscheidend sein. Veränderungen im Aufgebot wollte Jürgen melzer auch im eigenen Team nicht ausschließen.
