Davis Cup: Spanien und Großbritannien buchen Tickets für Finalturnier in Bologna
Das spanische Team um Rafael Jodar und auch Großbritannien haben am Sonntag das Finalturnier im Davis Cup erreicht. Beide Teams siegten in der zweiten Runde der Qualifiers deutlich und spielen im November in Bologna mit sechs weiteren Teams um den Titel im Jahr 2026.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
20.09.2026, 19:20 Uhr
Mit Spanien und Großbritannien buchten am Sonntag die letzten beiden Teams ihre Tickets für das Final 8 im Davis Cup im kommenden November in Bologna. Zuvor hatte am Sonntag bereits auch das deutsche Team um Alexander Zverev die Qualifikation für die Endrunde in der italienischen Metropole klarmachen können.
Das spanische Team, das ohne Carlos Alcaraz in der zweiten Runde der Qualifiers auskommen musste, hatte mit der Auswärtsbegegnung in Chile ein hartes Los erwischt, denn die südamerikanischen Fans sind für ihre Leidenschaft in den Ländervergleichen bekannt. Doch das Team von Davis-Cup-Kapitän David Ferrer bestand die Aufgabe in Chiles Hauptstadt Santiago und feierte bereits nach dem Doppel am Sonntag den sicheren Sieg.
Merida, Jodar, Martinez und Munar zu stark für Chile
Am Samstag besorgten Daniel Merida und Rafael Jodar zunächst die verdiente 2:0-Führung. Merida siegte im Auftaktmatch nach Satzrückstand gegen Alejandro Tabilo mit 5:7, 6:3 und 6:3 und sorgte damit für einen ersten Stimmungsdämpfer bei den chilenischen Fans in der Sandplatzrena. Anschließend legte Spaniens Shootingsstar Rafael Jodar mit einer starken Leistung nach und schickte Christian Garin mit 6:0 und 6:2 vom Court.
Am Sonntag stand das chilenische Team dann bereits im Doppel unter Druck, denn eine Niederlage bedeutete das Aus für das südamerikanische Team. Und genau so kam es auch, denn Pedro Martinez und Jaume Munar spielten ebenfalls groß auf und besorgten Spanien mit einem 6:0 und 6:3 gegen Tomas Barrios Vera und Alejandro Tabilo den dritten Matchpunkt zum Gesamtsieg.
Fery und Kollegen besiegen Ecuador
Auch Großbritannien hatte einen deutlichen Sieg an diesem Wochenende verbucht. In London sorgten Toby Samuel und Arthur Fery für die 2:0-Führung nach den ersten beiden Einzeln gegen Ecuador. Auch hier war nach dem Doppel bereits alles entschieden. Henry Patten und Neal Skupski siegten im Duell der Doppelexperten gegen Gonzalo Escobar und Diego Hidalgo mit 6:3 und 6:4. Harry Wendelken stellte anschließend sogar auf den 4:0-Endstand.
Am Samstag qualifizierten sich bereits das Team aus Österreich, Südkorea, Tschechien und Kanada für das Finalturnier in Bologna vom 24. bis 29. November. Komplettiert wird das Feld von Gastgeber Italien, das als gleichzeitiger Titelverteidiger direkt für das Final-8-Event qualifiziert ist.
