Dayana Yastremska: Doping-Einspruch abgelehnt - und umsonst nach Melbourne gereist

Pech für Dayana Yastremska: Die Ukrainerin hatte gegen ihren positiven Dopingtest Einspruch eingelegt und war in der Hoffnung auf eine Aufhebung nach Melbourne gereist.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 24.01.2021, 08:29 Uhr

Dayana Yastremska kann am Sonntag ihren zweiten Titel holen
Dayana Yastremska

Yastremska war im November 2020 positiv auf eine unerlaubte Substanz getestet und von der ITF vorläufig gesperrt worden.

Irritierend dann ein Foto, das vor wenigen Tagen in den sozialen Medien auftauchte: Yastremska mit Svetlana Kuznetsova im Flieger nach Melbourne - offenbar in der Hoffnung, ein Einspruch gegen die Sperre würde erfolgreich sein. Dem war nun nicht so, der Fall kommt wohl nun vor den Court of Arbitration (CAS).

Yastresmska: Quarantäne im Melbourne - und dann zurück nach Hause

Doppeltes Pech für die Weltranglisten-29.: Sie befand sich in einem der Flugzeuge, deren Passagiere sich aufgrund eines positiven COVID-19-Tests in die harte Quarantäne begeben mussten, ohne die "freien" fünf Stunden für Training und Fitness.

Kritik kam infolgedessen auch an der Reise generell auf. Richard Ings, ehemaliger ATP-Schiedsrichter und CEO der australischen Anti-Doping-Behörde, schrieb, Yastremska hätte nie nach Melbourne reisen dürfen, vorm Abflug hätte eine Anhörung stattfinden müssen. Die ITF bzw. das Tennis-Anti-Doping-Programm müssten Tennis Australia für die verursachten Flug- und Hotelkosten entschädigen.

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24.01.2021, 08:21 Uhr
zuletzt bearbeitet: 24.01.2021, 08:29 Uhr