Dem Wind getrotzt: Alexander Zverev erkennt einen Fortschritt
Aus dem deutlichen Zweisatzerfolg gegen Alexander Blockx beim ATP-Masters-1000-Turniers in Rom konnte Alexander Zverev ein positives Gefühl mitnehmen. Und auch einen Sieg gegen die Bedingungen feiern, die sich im nächsten Match komplett verändern werden.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
11.05.2026, 08:15 Uhr

Für Alexander Zverev war der Sonntag in Rom ein gelungener Tag. Die deutsche Nummer eins siegte in zwei klaren Sätzen gegen den Belgier Alexander Blockx und zog damit souverän in das Achtelfinale ein. Der Weltranglistendritte zeigte sich nach dem Match der dritten Runde zufrieden und erkannte im Vergleich zum ersten Auftritt am Freitag zuvor eine Leistungssteigerung: “Ich war heute deutlich besser als vor zwei Tagen."
Besonders positiv war für Zverev das Gefühl im Umgang mit den Bedingungen in der italienischen Hauptstadt. “Ich finde, dass es schwierig war gutes Tennis von der Grundlinie zu spielen, denn die Bedingungen waren nicht einfach”, berichtete Zverev nach dem Match. “Es war sehr windig, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden.”
Zverev mit neuer Challenge gegen Darderi
Die aktuelle Formkurve der gebürtigen Hamburgers dürfte dafür sprechen, dass Alexander Zverev diese Partie nicht nur trotz des Windes gewann, sondern auch unabhängig der Bedingungen sein Spiel durchgezogen hat. Alexander Zverev hat eben das gezeigt, was echte Topspieler in den ersten Runden der großen Events so zeigen. Denn Zverev war für den klar unterlegenen Alexander Blockx an diesem Nachmittag unantastbar.
Die gesparten Körner können noch wichtig sein, wenn es in den späten Runden gegen die formstarken Spieler und besten Akteure der Weltspitze geht. Im Achtelfinale wartet Luciano Darderi, der am Sonntagabend Tommy Paul besiegte. Der Italiener bringt am Dienstag noch eine neue Komponente mit, die das Spiel nachhaltig beeinflussen kann. Denn die heimischen Fans werden ihren Landsmann Darderi unterstützen.
Alexander Zverev hat also die Möglichkeit sich neuen Widerständen zu stellen. Doch für den routinierten 29-Jährigen ist ohnehin bekannt, dass in jedem Match ein anderer Wind weht.
Hier das Einzel-Tableau in Rom
